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Gesundheitsberichterstattung in den USA: Fundgrube "National Center for Health Statistics"

Artikel 0146 Eine der umfassendsten und komfortabelsten Quellen für allgemeinpolitisch oder wissenschaftlich an detaillierten und mehrjährige Daten über die gesundheitliche Situation und Versorgung der us-amerikanischen Bevölkerung interessiert sind, stellt die Homepage des "National Center for Health Statistics" der USA dar. Dieses Center ist eines der "Centers for Disease Control and Prevention" (CDC) des "Departement of Health and Human Services".
Die Fülle der dort dokumentierten, verlinkten und erhältlichen Informationen ergibt sich grob aus der folgenden Passage der Selbstdarstellung des NCHS: "We use a variety of approaches to efficiently obtain information from the sources most able to provide information. We collect data from birth and death records, medical records, interview surveys, and through direct physical exams and laboratory testing. NCHS is a key element of our national public health infrastructure, providing important surveillance information that helps identify and address critical health problems."

Erhältlich ist an erster Stelle der jährliche, inhaltlich sehr differenzierte Gesundheitsbericht der USA (zuletzt: Health, United States 2004), der eine Fülle von Darstellungsformen (z. B. Chartbooks, interaktive Verknüpfungen, weiter auswertbare Daten-Tabellen) enthält. Wer die PDF-Gesamtdatei kostenlos herunterladen möchte, muss allerdings bei einem Volumen von 14,4 MB über einen schnellen Internetzugang verfügen. Sowohl der Gesundheitsbericht als auch viele andere Surveys sind meist auch für die letzten 5 bis 10 Jahre erhältlich oder es gibt zusammenfassende Auswertungen und Trendanalysen.

Eine ganze "family" von Survey- oder Gesundheitsverwaltungs-Daten verbirgt sich hinter der Bezeichung "National Health Care Survey". Dazu gehören vor allem der "National Ambulatory Medical Care Survey" (NAMCS), ein vergleichbarer Survey für die Krankenhausversorgung (NHAMCS), der "National Nursing Home Survey"(NNHS) oder der "National Employer Health Insurance Survey" (NEHIS).
Für den "National Health Interview Survey" (NHIS), eine seit über einem Jahrzehnt systematisch durchgeführte Bevölkerungsbefragung über alle Aspekte der Absicherung gegen Krankheitsrisiken und der selbstwahrgenommenen gesundheitlichen Situation liegen auch Fragebögen und Datensätze für eigene Auswertungen vor. Die Befragungsdaten sind vielfach als Public-Use Data Files im SPSS- und SAS-Format kostenlos herunterladbar, was aber ebenfalls eine entsprechende technische Kapazität erfordert. Inhaltlich, organisatorisch und finanziell könnten sich hier die Gesundheitsberichterstattungs-Institutionen in Deutschland wichtige Anregungen für gravierende Verbesserungen ihrer eigenen Informations-Angebote holen.

Für eine Fülle weiterer Fragen, zu denen es Daten, Informationen und Berichte gibt, existieren Links. So beispielsweise zum "National Health Interview Survey on Disability", zum für die gerade in den USA intensiv geführte Debatte über Übergewicht äußerst materialreichen "National Health and Nutrition Examination Survey" (NHANES) und schließlich auch zum für die Ausgabenseite des weltweit teuersten Gesundheitswesens interessanten "Medical Expenditure Panel Survey" der "Agency for Healthcare Research and Quality".

Schließlich kommt man über Links auch noch zu den häufig mit jeweils detaillierteren und spezifischeren Informationen bestückten Homepages weiterer staatlicher, professioneller oder verbandlicher Institutionen.
Für einen schnellen Überblick über die Existenz und Hauptergebnisse von Gesundheits-Surveys und einiger Strukturen im us-amerikanischen Gesundheitssystem eignet sich schließlich noch das Angebot so genannter "FASTSTATS A to Z".

Bernard Braun, 9.10.2005