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Weltweite Herausforderung: Absicherung gegen finanzielle Krankheitsfolgen

Artikel 0666 Lange Jahre galten soziale Sicherungssysteme als Luxus reicher Industrieländer, den sich Entwicklungsländer nicht leisten könnten. Das Credo der Weltbank und anderer internationaler Organisationen lautete: Erst Wirtschaftswachstum, dann soziale Sicherung. Die Folgen dieser Politik sind bekannt und spätestens seit Festlegung der Millenium-Entwicklungsziele auch als große Herausforderung erkannt. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind jährlich fast 180 Millionen Menschen weltweit mit der Bezahlung von Behandlungskosten überfordert und mehr als 100 Millionen fallen darüber in Armut. Fehlende soziale Absicherung gegen Krankheitsfolgen verursacht nicht nur individuelles Leid für die Betroffenen, sondern beeinträchtigt auch die wirtschaftliche Entwicklung ganzer Landstriche und Staaten.

Der Reader Extending Social Protection in Health. Developing Countries’ Experiences, Lessons Learnt and Recommendations bietet eine Art Panoptikum, das ebenso spannenden wie fundierten Einblick in die Bemühungen so verschiedener Länder wie China, Costa Rica, Korea, Thailand, Ghana oder Senegal um die soziale Absicherung der Bevölkerung vermittelt. Dieses Potpouri weltweiter sozialpolitischer Erfahrungen ergänzen etliche Beiträge mit regionalem Bezug sowie Hintergrundanalysen und ein beachtlicher Serviceteil mit umfangreicher Bibliografie und anderen Hinweisen.

Das gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Internationalen Arbeitsbehörde (ILO) und der Weltgesundheitsorganisation WHO herausgegebene Werk belegt nachdrücklich, dass trotz sehr unterschiedlicher Ausgangsbedingungen soziale Sicherung kein Privileg der Industrieländer ist, sondern weltweit auf der Tagesordnung nationaler Regierungen und der internationalen Entwicklungszusammenarbeit steht. Und es legt überzeugend dar, warum es keinen "Goldstandard" auf dem Weg zu funktionierenden, nachhaltigen und sozial gerechten Gesundheitssystemen gibt. Vielmehr zeichnet sich eine Kombination von Steuerfinanzierung, Sozialsystemen und unterschiedlichen Formen anderen Krankenversicherungen als Erfolg versprechender Weg zur universellen Absicherung der Bevölkerung ab, den Thailand ebenso wie die Philippinen, Ghana und Mexiko mit unterschiedlichen Gewichtungen eingeschlagen haben.

Wer mehr über den aktuellen Kampf gegen soziale Unsicherheit und den Ausschluss großer Bevölkerungsteile von jeglichem Sozialschutz erfahren will, findet in dem Konferenz-Reader viele interessante und informationsreiche Beiträge namhafter internationaler Expertinnen und Experten.

Das Sammelwerk ist erschienen im VAS-Verlag in Frankfurt/Main und unter folgender Anschrift zu beziehen: VAS-Verlag, Wielandstraße 10, 60318 FRANKFURT, mail: info@vas-verlag.de, Tel.: 069-779366, Fax: 069-7073967.

Hier können Sie eine digitale Vorabversion des Readers mit zwei ausgewählten Beiträgen herunterladen: Konferenz-Reader

Jens Holst, 21.4.2007