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Einheits-Sozialversicherung versus gegliedertes System
1921

Im "Görlitzer Programm" forderte die SPD zusammen mit Gewerkschaftsvertretern die Abschaffung des gegliederten Systems der GKV und eine Einheitskasse und traf damit auf heftige und erfolgreiche innerparteiliche Ablehnung.
 

1925

Erneute Forderung nach der Einheitskasse im "Heidelberger Programm" der SPD.
 

1945 bis 1948

Bestrebungen von SPD, den Verfassungen der Länder Hessen, Bremen und Rheinland-Pfalz, in Berlin und der "Sowjetischen Besatzungszone (SBZ)" zur Bildung einer "einheitlichen Sozialversicherung"
 

1945

Gründung der Versicherungsanstalt Berlin (VAB) durch die "Anordnung über den Wiederaufbau der Sozialversicherung" des Magistrats in Berlin vom 14. Juli 1945, die alle Zweige der Sozialversicherung umfasste. Die VAB wurde paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert. Der Beitrag betrug 20 % vom Bruttoeinkommen mit einem Oberlimit.
 

1945

Ende 1945 ordnete die amerikanische Besatzungsregierung in Bremen und Bremerhaven die Schließung aller Sonderkassen an und wies der Ortskrankenkasse das Versicherungsmonopol und das Vermögen der anderen Kassen zu.
 

1946

Im März 1946 billigt der Alliierte Kontrollrat einen Gesetzentwurf, der sich für eine Einheitsversicherung ausspricht.
 

1946

Auflösung der verschiedenen Kassenarten in der französischen Besatzungszone (Württemberg, Baden und Rheinland-Pfalz zugunsten der Ortskrankenkassen.
 

1947

Am 28. Januar 1947 wurde in der Sowjetischen Besatzungszone durch den Befehl Nr. 28 die öffentlich-rechtliche Einheitsversicherung mit zunächst (bis 1951) fünf Sozialversicherungsanstalten und einem Einheitsbeitrag von 20 % eingeführt.
 

1951

Zusammenfassung der fünf Sozialversicherungsanstalten in der DDR und Übergabe der Einheitsversicherung an den Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB).