MeilensteineForum Gesundheitspolitik

Home | Patienten | Gesundheitssystem | International | GKV | Prävention | Epidemiologie | Websites | Meilensteine | Impressum

Sitemap erstellen RSS-Feed

RSS-Feed
abonnieren

Bitte eine Zeitepoche oder ein Strukturmerkmal anklicken
 

Zeitepochen

1140 - 1880

1881 - 1914

1915 - 1932

1933 - 1945

1946 - 1953

1954 - 1969

1970 - 1976

1977 - 1993

1994 - 2009

 

Strukturmerkmale

Ärzteorganisation

Arbeit und Gesundheit

Arzneimittelregulation

Arztprofession

DDR

Egalisierung von Arbeitern und Angestellten

Einheits-Sozialversicherung versus gegliedertes System

Einnahmebelastung der GKV

Gesundheitspolitik international

Gesundheitspolitik und Europa

Gesundheits-/Sozialeinrichtungen

GKV und Leistungserbringer

GKV-Finanzierung

GKV-Organisation

Honorierung Ärzte

Kodifizierung der GKV

Kodifizierung der GRV

Kodifizierung der Pflegeversicherung

Kodifizierung der Rehabilitation

Kodifizierung der Sozialversicherung

Koordination im Gesundheitswesen

Korporatismus

Kostendämpfung

Krankenhaus

Leistungs-Inklusion

Medizin

Mitglieder-Inklusion

Pflege

PKV

Public Health-Literatur

Psychiatrie

Qualitätssicherung

Selbstbeteiligung

Selbstverwaltung, Repräsentation von Versicherteninteressen

Soziales Klima

Vereinigungsprozess

Verhältnis Sach- und Geldleistungen in der GKV

Verschiebebahnhof-Politik

Versicherungsschutz

Verwissenschaftlichung von Sozial- und Gesundheitspolitik

Soziales Klima
1878

"Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie" (so genanntes Sozialistengesetz) vom 21. Oktober 1878
 

1884

Reichskanzler Bismarck am 26.11.1884 im Reichstag: "Wenn es keine Sozialdemokraten gäbe und wenn nicht eine Menge sich vor ihnen fürchtete, würden die mäßigen Fortschritte, die wir überhaupt in der Sozialreform bisher gemacht haben, auch noch nicht existieren."
 

1923 bis 1925

Verstärkte öffentliche Debatten über die durch die Sozialversicherung ausgelöste "Sittenverwilderung", "Verweichlichung", "Rentenneurose" und "Belastung" der Wirtschaft
 

1931

Veröffentlichung der "Enzyklika Quadragesimo" der katholischen Kirche mit dem Subsidiaritätsprinzip. Nach diesem Prinzip soll das "was der Einzelmensch aus eigener Initiative und aus eigenen Kräften leisten kann, ihm nicht entzogen und der Gesellschaftstätigkeit zugewiesen werden"" Das "weitere und übergeordnete Gemeinwesen" soll nicht an sich ziehen, was "kleinere und untergeordnete Gemeinwesen" leisten können. Die "Gesellschaftstätigkeit ist ja ihrem Wesen und Begriff nach subsidiär; sie soll die Glieder des Sozialkörpers unterstützen, darf sie aber niemals zerschlagen oder aufsaugen."

Mit der letzten Äußerung wird auch klar, dass Subsidiarität nicht voraussetzungslose Privatisierung oder "Selbstverantwortung" meint, sondern es gesellschaftliche Voraussetzungen geben muss, damit es Individuen möglich ist, selber aktiv zu sein und sie außerdem auch dazu subjektiv fähig sein müssen.