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Patienten
Gesundheitsversorgung: Analysen, Vergleiche


Medizinische Pr├Ąvention ist nicht genug (25.10.23)
GKV-Versicherte warten 15 Tage l├Ąnger auf einen Dermatologen-/Neurologentermin als PKV-Versicherte (17.10.23)
Wie viele der in Cochrane Reviews bewerteten 1.567 Leistungen sind qualitativ hochwertig? 5,6 %! (20.9.23)
F├╝hrt eine gemeinsame Entscheidungsfindung von Arzt und Patient bei der Therapiewahl zu besseren Ergebnissen? (7.9.23)
Höheres Sterberisiko bei COVID-19 für Menschen aus benachteiligten Regionen in Schottland (21.12.20)
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Falsches Wissen 2 - bei Patienten weit verbreitet (13.4.17)
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Regelmäßige Übersicht zu Veröffentlichungen über Multimorbidität und multiple chronische Erkrankungen (7.10.16)
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"Well, palliative is, oh God, where people go to hospital to die." Die Rolle von Begriffen und Einbettungen im Gesundheitswesen (25.4.16)
Gibt es kausale, assoziative oder keine Zusammenhänge zwischen der Teilnahme am Golfkrieg und Erkrankungen - und welche? (23.3.16)
Vom "Gesundheitsbericht für Deutschland" 1998 zum Bericht "Gesundheit in Deutschland" 2015: Die "weißen Flecken" werden weniger (16.3.16)
"Englische Zustände" oder "point of reference": OECD-Report zur Versorgungsqualität in Großbritannien (29.2.16)
Alt, älter, dement???? Neues zur altersspezifischen Inzidenz von Demenz (26.2.16)
Strukturelle und akademische Herausforderungen für die landärztliche Versorgung (25.11.15)
Armutsbekämpfungsprogramm erweist sich in randomiserten kontrollierten Studien als effektiv (14.10.15)
Zusammenhänge zwischen Gesundheitsreformen, Sterblichkeit und Nutzung des Gesundheitssystems: Zwischen Wunsch- und Alptraum (30.6.15)
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Was bringt Wettbewerb für die Qualität der Gesundheitsversorgung? Gemischte Ergebnisse einer britischen Übersichtsarbeit (23.3.15)
50 Jahre Medicare - staatlicher als für die USA erwartet und zum Teil innovationsfreudiger im Sinne der Versicherten als die GKV (15.1.15)
Wie intensiv wird das Gesundheitssystem in Anspruch genommen und geschieht dies zu oft? Daten aus Österreich, Schweden und den USA (15.12.14)
Sicher nutzlos aber verbreitet: Krebsfrüherkennung bei Alten und Kranken (25.10.14)
"People-centred health systems" - Gesundheitssysteme Ó la Afrika, Südamerika oder Indien (6.10.14)
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Lehrbuch "Sozialmedizin - Public Health - Gesundheitswissenschaften" oder "Darf's ein bißchen mehr sein!?" (24.8.14)
Machen zuckerhaltige Getränke dick? (12.2.14)
Altes und Neues über Arbeitsbedingungen von Pflegekräften und Behandlungsqualität am Beispiel von 27 hessischen Akutkrankenhäusern (26.1.14)
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Was kosten multiresistente Bakterien wirklich und wie gefährlich ist es, kein Antibiotikum-" Ass mehr in der Hinterhand" zu haben? (31.8.13)
Deutschland-OECD-Vergleich im Doppelpack: Weit verbreitete Überversorgung mit stationären Strukturen und Leistungen in Deutschland (7.4.13)
Nur für 11% von 3.000 Behandlungsleistungen liegt Evidenz für Nutzen vor - bei 50% weiß man gar nichts. (3.3.13)
"Generation Zahnspange": Wie notwendig, nützlich oder belastend ist die kieferorthopädische Behandlung aus Betroffenensicht?! (13.10.12)
Amerikanische Ärzte zweifeln an der Glaubhaftigkeit Pharma-gesponserter Arzneimittelstudien (30.9.12)
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Conditional Cash Transfer für sehr arme Menschen in Mexiko - erwünschte Nebenwirkung: weniger Depressivität (10.1.12)
Zu kurze Liegezeiten können gefährlich werden (4.1.12)
Amerikanische Kardiologen: Geld beeinflusst die Indikationsstellung für Belastungsuntersuchungen (22.11.11)
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Spät aber endlich! Mehr Transparenz über die regionale gesundheitliche Versorgung in Deutschland. (31.8.11)
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Versorgungsforschung: Andere Erkrankungen

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Wie viele der in Cochrane Reviews bewerteten 1.567 Leistungen sind qualitativ hochwertig? 5,6 %!

Artikel 2708 Die von einer Vielzahl unabh├Ąngiger Expert:innengruppen erstellten systematischen Reviews der Cochrane Collaboration ├╝ber die in hochwertigen Studien identifizierte Evidenz der Qualit├Ąt, des Nutzens und der m├Âglichen unerw├╝nschten Behandlungseffekten einer Vielzahl von gesundheitsbezogenen Interventionen, Eingriffen und Behandlungen gelten seit langem als Goldstandard. Dies liegt zum einen daran, dass in den Reviews in der Regel nur randomisierte und kontrollierte Studien ber├╝cksichtigt werden und zum andern an der zur Berechnung der Evidenz genutzten einheitlichen GRADE-Methodik Grading of Recommendations Assessment, Development and Evaluation.

In einem aktuellen systematischen Review ├╝ber die Ergebnisse einer Reihe von Cochrane Reviews wurden zuf├Ąllig ausgew├Ąhlte 2.428 oder 35 % aller Cochrane Reviews, die zwischen 2008 und 2021 ver├Âffentlicht wurden genauer untersucht. In ihnen fanden sich 1.567 Behandlungsinterventionen, deren Wirkungen mit denen von Placebos, mit keiner oder mit ├╝blicher Behandlung verglichen wurden und deren Ergebnisqualit├Ąt mittels der GRADE-Methodik bewertet wurde. F├╝r diese Interventionen wurde dann berechnet wie viele von ihnen gemessen an den selbst gew├Ąhlten prim├Ąren Endpunkten die h├Âchstm├Âgliche oder beste Wirksamkeit und statistisch signifikante positive Effekte hatten und von den Autor:innen des aktuellen Reviews als n├╝tzlich bewertet wurden. Au├čerdem wurde untersucht in wie vielen der Cochrane Reviews unerw├╝nschte oder negative Behandlungswirkungen genannt wurden.

Die Ergebnisse lauten:
• Von den 1.567 Behandlungen, Eingriffen etc. hatten 87 oder 5,6 % "high quality evidence on first-listed primary outcomes, positive, statistically significant results and were rated by review authors as beneficial." Bei 73,6 % dieser Interventionen handelte es sich um Arzneimittel.
• Sch├Ądliche Wirkungen fanden die aktuellen Reviewer in 577 oder 36,8 % der Cochrane Reviews erw├Ąhnt. Bei 8,1 % von ihnen oder 127 Interventionen war die negative Wirkung statistisch signifikant.

In gewisser Weise best├Ątigt der aktuelle Review ├╝ber Cochrane Reviews u.a. die wesentlichen Erkenntnisse eines von Autor:innen des "British Medical Journals" erstellten Handbuchs zur klinischen Evidenz von ├╝ber 3.000 Gesundheitsleistungen aus dem Jahr 2013 siehe dazu den Forums-Beitrag zum "Clinical Evidence Handbook". Die Zusammenfassung der Ergebnisse in dem Forums-Beitrag lautete: "Die Wirksamkeit von 50 % der 3.000 Behandlungsleistungen f├╝r die wichtigsten Erkrankungen ist mangels qualitativ hochwertigen Studien unbekannt, f├╝r 11 % der Leistungen zeigen randomisierte kontrollierte Studien (RCT) Evidenz f├╝r ihre uneingeschr├Ąnkte N├╝tzlichkeit ("beneficial") und weitere 24 % sind evidenzbasiert wahrscheinlich n├╝tzlich ("likely to be beneficial"). F├╝r 7 % der Leistungen belegen RCTs einen Zielkonflikt zwischen Nutzen und Sch├Ądlichkeit ("trade-off between benefits and harms"), bei 5 % der Leistungen ist es unwahrscheinlich, dass sie n├╝tzlich sind ("unlikely to be beneficial") und 3 % der 3.000 Leistungen sind wahrscheinlich nachweisbar unwirksam oder sch├Ądlich ("likely to be ineffective or harmful")."

Wegen der Bedeutung ihrer Ergebnisse f├╝r die Debatte ├╝ber die m├Âglichst beste Qualit├Ąt und Wirksamkeit von Therapien und den Wert der Ergebnisse von Cochrane Reviews in der Gesundheitsversorgungsdebatte setzt sich die Autor:innengruppe ausf├╝hrlich mit acht m├Âglichen Limitationen ihrer Untersuchung auseinander. Zu diesen durchweg lesenswerten Limitationen z├Ąhlen z.B. Zweifel an der Reliabilit├Ąt des Einsatzes der GRADE-Methodik, die nach einer ├ťberpr├╝fung aber verworfen werden. Au├čerdem wird die ├ťberlegung diskutiert, GRADE sei zu hart, Patient:innen "may be happy to use interventions whose effects are supported by moderate quality evidence" und auch "clinicians at the coalface may be happy with moderate quality evidence", weswegen evtl. ├╝ber "a radical overhaul of the GRADE system" nachgedacht werden m├╝sse.

Der Aufsatz Most healthcare interventions tested in Cochrane Reviews are not effective according to high quality evidence: a systematic review and meta-analysis von Jeremy Howick et al. - einer internationalen Autor:innengruppe aus Gro├čbritannien, Deutschland, der Schweiz und den USA wurde im "Journal of Clinical Epidemiology" Volume 148, August 2022: 160-169 ver├Âffentlicht, ist aber nicht kostenlos erh├Ąltlich.

Eine inhaltlich aber nicht seitenidentische 24-seitige pre-proof-Fassung kann aber auf der Archivseite der University of Oxford kostenlos heruntergeladen werden.

Bernard Braun, 20.9.23