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Resistenz gegenüber schlechter Beratung durch evidenzbasierte Informationen

Die große Mehrzahl der Ärzte und Ärztinnen kennen bzw. verstehen die Prinzipien der (Krebs-)Früherkennung nicht, wie Studien einhellig zeigen, von denen wir eine Reihe im Forum in der Rubrik Früherkennung, Screening dokumentieren. Diese Prinzipien sind in diesen Lehrvideos dargelegt: Krankheitsfrüherkennung Teil 1 und Teil 2. Logischerweise kann die Beratung durch Ärzte, die diese Prinzipien nicht kennen bzw. verstanden haben, nur unzulänglich sein. In einer Studie mit 897 Personen wurde getestet, ob korrekte Informationen vor unzureichender Beratung schützen. In persönlichen Gesprächen [mehr...]

 


Alkoholmindestpreis senkt Alkoholkonsum

Gesundheitswissenschaftlich ist gut belegt, dass die Schäden von Alkoholkonsum am effektivsten durch Maßnahmen reduziert werden, die auf den Preis, die Verfügbarkeit und das Marketing von Alkohol zielen. Nach bisherigen Erfahrungen führen Preiserhöhungen zu geringerem und Preissenkungen zu höherem Konsum (wir berichteten: Alkohol: höhere Preise - weniger Probleme). Gezielter soll der Mindestpreis für die Einheit Alkohol ("alcohol minimum unit pricing", MUP) wirken, der in erster Linie den Konsum riskant Konsumierender und Jugendlicher mindern soll. Die Englische Regierung hatte daher die [mehr...]


Wer wird wie lange, mit welchem Erfolg und womit kieferorthopädisch behandelt? Erste Ergebnisse einer prospektiven Kohortenstudie

Nach einer durch eine Mitteilung des Bundesrechnungshofes im Jahr 2017 angestoßenen Debatte über die fehlende oder unzulängliche Transparenz über die kieferorthopädische Versorgung von Kindern und Jugendlichen, verständigten sich die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und Fachverbände der Kieferorthopäden auf eine Reihe von Maßnahmen und Projekten (siehe dazu Näheres in dem hier vorgestellten Report). Dazu zählt auch das vom Spitzenverband Bund der GKV koordinierte Projekt einer retrospektiven Analyse von Behandlungsdaten. Zum Stand dieses [mehr...]

 


"Closing borders is ridiculous" (A. Tegnell), und zahlreiche Studien bestätigen dies seit vielen Jahren.

Gerade weil selbst die noch vor wenigen Tagen und Wochen wortstärksten Protagonisten von Grenzschließungen und jeglichen Reisebeschränkungen in ihren laufenden Meinungsumschwung Bemerkungen einfließen lassen, es gäbe eigentlich keine oder nur schwache Evidenz für die präventive Wirksamkeit dieser Maßnahmen, muss daran erinnert werden, dass dafür nicht erst seit Mai 2020 Belege existieren. Wenn im weiteren Verlauf der Kommunikation über und des Umgangs mit Covid-19 nach Beispielen für folgenreiches Handeln entgegen vorhandenem Wissen gesucht wird, eignen sich die Grenzschließungen im besonderen [mehr...]


Rund ein Viertel der englischsprachigen You tube-Videos über Covid-19 sind fehlerhaft oder irreführend

In der Debatte über die komplexen Ursachen, den Verlauf und die Bekämpfung von Covid-19 spielen zunehmend komplett oder teilweise falsche Informationen und/oder Verschwörungstheorien eine gewisse Rolle. Erklärt wird dies häufig pauschal mit Veröffentlichungen in den sozialen Medien. Wie viele der dort veröffentlichten Beiträge nachweisbar fehlerhafte oder tendenzöse Aussagen, Behauptungen etc. enthalten und wie viele Menschen diese überhaupt gelesen oder angesehen haben, erfährt man dann aber eher selten. Eine Studie kanadischer Wissenschaftler*innen beendet diese Unkenntnis nun für einen Teil [mehr...]

 


Schlaganfallpatient*innen in Covid-19-Zeiten: 39% Rückgang! Ursachen unklar, aber Covid-19-Kollateralschaden nicht auszuschließen.

Seit einigen Wochen melden einzelne Krankenhäuser in Deutschland und Europa einen Rückgang von Notfall-Patient*innen mit - so die Einschätzung - leichten bis mittelschweren Schlaganfallsymptomen bzw. Erkrankungen und vermuten Zusammenhänge mit der aktuellen Covid-19-Pandemie. Schlaganfälle sind eine ernste und stationär zu behandelnde Erkrankung und eine verzögerte oder nicht erfolgende Behandlung kann zu langfristigen schweren Schäden und Schwerstbehinderung oder gar zum Tod führen. Umso wichtiger ist, den beobachteten Rückgang genauer zu quantifizieren und die Ursachen zu identifizieren. [mehr...]


Internationale Studie: Sommerliche Temperaturen werden COVID-19 nicht verringern, Public Health-Maßnahmen dagegen schon.

Wer vielleicht doch noch auf steigende Temperaturen oder darauf gehofft hat, dass geographisch südlichere Breitengrade die Verbreitung von COVID-19 natürlich bremsen würde, muss diese Hoffnung aufgeben und stattdessen über andere, vor allem Public Health-Methoden nachdenken. Zu diesem Schluss kommt eine gerade im Fachjournal "Canadian Medical Association Journal (CMAJ)" veröffentlichte Studie kanadischer Wissenschaftler. Diese hatten die Entwicklung der COVID-19-Infektionen (insgesamt 375.609), die dagegen gerichteten Maßnahmen und die jeweiligen klimatischen Bedingungen in 144 [mehr...]

 


Hohe Preise für 65 Krebsmedikamente sind nicht durch ihren Nutzen gerechtfertigt. Daten aus UK, USA, D, F und CH

Folgt man den Begründungen der Hersteller von Medikamenten, die pro Dosis, Jahr oder gesamter Behandlung bis zu sechs- oder siebenstellige Summen kosten, sind diese Preise durch den damit ermöglichten Nutzen gerechtfertigt. Ob dies für die besonders teuren Krebs-Medikamente zutrifft, untersuchten jetzt Wissenschaftler*innen der Universität in Zürich und der Harvard Medical School mittels einer "cost-benefit"-Analyse für 65 zur Behandlung von festen Tumoren (Leber-, Lungen- oder Brustkrebs und verschiedene Arten von Blutkrebs in der Schweiz, Deutschland, England, Frankreich und den [mehr...]


"Für Firmen packt man die Bazooka aus, für Eltern nicht mal die Wasserpistole" (SZ 4.5.2020) Eltern, Corona-Pandemie in Österreich

Dass Eltern von Kita- und schulpflichtigen Eltern, die erwerbstätig sind, durch die Corona-Lockdowns besonders unter dem Neben- und der tendenziellen Unvereinbarkeit von Homeoffice, ganztägiger häuslicher Kinderbetreuung, Homeschooling und normalem Leben zu leiden haben, war von Beginn an klar. Weder die akute Situation noch die möglichen langfristigen sozialen und psychischen Folgen für Eltern und Kinder führte aber zu mehr als den wohlfeilen Etikettierungen als "Alltagshelden" oder "systemrelevant". Eine ähnliche Kluft zwischen Risiko-Rhetorik (Hochrisikogruppen) und [mehr...]

 


Hilft Vitamin C Lungenentzündungen zu verhindern oder zu behandeln? Nein, "insufficient" wie bei vielen anderen Erkrankungen!

Da Lungenentzündungen auch ohne Coronaviren zu den häufigsten und schwersten Erkrankungsarten mit Todesfolge (weltweit die fünfthäufigste Todesursache) gehören, wundert es nicht, wenn auch für ihre Prävention und Behandlung Nahrungsergänzungsmittel und Vitamine ins Spiel gebracht werden. Dazu gehört auch das Vitamin C dessen Nutzen durch mehrere Beobachtungsstudien oder Erfahrungsberichte gestützt zu werden scheint. Ob es sich dabei ebenfalls um Effekte dieser ohne Randomisierung und ohne Kontrollgruppen durchgeführten und damit systematisch verzerrten und Fehlschlüsse begünstigende Art von [mehr...]


Medizinische Leit- oder Leidlinien? Wie unabhängig und interessenkonfliktfrei oder -reduziert sind Leitlinien?

Die Anzahl medizinischer Leitlinien nimmt auch in Deutschland kontinuierlich zu und sie gehören zunehmend zum Repertoire der Qualitätssicherung in Krankenhäusern und Praxen niedergelassener Ärzt*innen. Dass daher auch die Hersteller von Arzneimittel und anderen Therapeutika daran interessiert sind was dort u.a. von Fachgesellschaften empfohlen oder wovon abgeraten wird, und versuchen die Erstellung durch unterschiedlichste Mittel (z.B. firmengesponserte Mitglieder der Leitliniengremien) zu ihren Gunsten zu beeinflussen, ist mehrfach belegt. Wie stark oder intensiv dies der Fall ist, untersucht [mehr...]

 


Vorsicht Studie oder wissenschaftliche Standards und Fakten- statt Fake-Berichterstattung im Covid-19-Corona-Ausnahmezustand

Neben allen gesundheitlichen und gesundheitspolitischen Herausforderungen durch Sars-CoV-2 und Covid-19 ist die aktuelle Pandemie auch eine Herausforderung an die Wissenschaft und den Umgang mit ihren Ergebnissen in den Medien und in der handlungssuchenden und -begründenden öffentlichen Kommunikation. Dabei erzeugt der von der extrem dynamischen Pandemieentwicklung erzeugte Druck zur Abwendung weiterer Gefahren schnellstmöglich über möglichst große Transparenz und realistische wie evidente Lösungsmöglichkeiten zu verfügen einen einmaligen Druck auf Forscher*innen wie mediale Akteur*innen. Die [mehr...]


Sars-CoV-2 und Covid-19: Anmerkungen zur aktuellen Krise und was lernen wir daraus?!

Dies ist kein verspäteter Einstieg in eine regelmäßige Berichterstattung über Studien etc. zum neuen Sars-CoV-2 oder Covid-19, kein vollständiger Überblick über die Entwicklung der letzten Wochen und Monate und auch kein vollständiger Überblick über künftig einfach und unaufwändig zu nutzenden qualitativ hochwertigen Informationsquellen. Stattdessen soll dieser Beitrag einige Aspekte der so genannten "Coronakrise" als etwas euphemistischer Oberbegriff für eine Fülle von gesundheitlichen, ökonomischen, sozialen und kommunikativen Krisen aufgreifen und darstellen, was daraus für die [mehr...]

 


Die pharmazeutische Industrie in den USA - kritische Analysen

Eine Schwerpunktausgabe des Journal of the American Medical Association vom 3. März 2020 befasst sich in mehreren Studien, Editorials und Kommentaren mit Strategien der Gewinnmaximierung und politischen Einflussnahme der pharmazeutische Industrie in den USA. Einige Kernergebnisse: Pharmazeutische Firmen erwirtschaften höchste Profite erhöhen die Preise für ihre Produkte unaufhörlich übertreiben die Entwicklungskosten von Medikamenten zur Rechtfertigung überhöhter Preise nehmen gezielt Einfluss auf Politiker und Parteien. Die Analyse von Ledley et al. zeigt, dass große pharmazeutische [mehr...]


Kritik an Choosing Wisely-Empfehlungen gegen medizinische Überversorgung

Die Choosing Wisely-Kampagne wurde in den USA im Jahr 2012 von der ABIM Foundation initiiert. Das Anliegen besteht in Minderung überflüssiger Diagnostik und Therapie durch die Förderung des Gesprächs zwischen Arzt und Patient. Fachgesellschaften waren und sind dazu aufgerufen, sog. Top 5-Listen als Grundlage für diese Gespräche zu erstellen. Als Erfolge kann die Kampagne u.a. verbuchen: Ausbreitung auf 24 Länder, insgesamt knapp 1300 Empfehlungen und eine Reihe von Erfolgsgeschichten. Die ABIM hat die Kriterien für die Erstellung von Empfehlungen aus pragmatischen Gründen relativ allgemein [mehr...]

 


Beeinflusst in den USA die Behandlung durch nicht-weiße Ärzte die Gesundheit nicht-weißer Männer? Ja, und was ist in Deutschland!?

Afroamerikanische männliche (auch weibliche) US-Bürger leben fast 5 Jahre kürzer als nichthispanische weiße Männer. Rund 60% dieser kürzeren Lebenserwartung beruht auf der höheren Prävalenz chronischer Erkrankungen unter den Afroamerikanern. Ein wiederum großer Anteil dieser Erkrankungen könnte durch präventive Interventionen z.B. durch Veränderungen des Lebensstiles, durch Impfungen oder durch die Nutzung von Früherkennungsuntersuchungen vermieden oder der Zeitpunkt der Erkrankung zeitlich hinausgeschoben werden. Die meisten dieser Maßnahmen setzen aber einen Arztbesuch bzw. eine ärztliche [mehr...]


Bei einem Drittel der Beschäftigten passt der Job nicht zum Abschluss - Mismatches, unbezahlte Überstunden und GKV-Finanzen

Viele der ständig heiß diskutierten sozialpolitischen Projekte sind nachträgliche Flickversuche unerwünschter Folgen jahrzehntelang zu geringer Einkommen - ganz aktuell gilt dies für die Grundrente. Dies gilt auch, wenn es um die (Über-)Lebensfähigkeit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geht. Wie schon mehrfach in diesem Forum dargestellt, entstehen Finanzierungs- und damit auch Leistungsprobleme der GKV also gar nicht oder lediglich sekundär durch die Über-Inanspruchnahme von Leistungen oder eine "Kostenexplosion", sondern von zu geringen Einnahmen auf der Basis von zu [mehr...]

 


Überversorgung in der Medizin aus Sicht von Patienten und Ärzten

Wie das Thema medizinischer Überversorgung von Patienten und Ärzten wahrgenommen wird, untersuchte das Kölner rheingold Institut im Auftrag der Bertelsmann Stiftung mithilfe einer Befragung von Patienten und Ärzten. Die Methode der offenen Befragung soll Einblicke in die Sichtweisen, Motivationen und Entscheidungsprozesse im Zusammenhang mit medizinischer Behandlung gewähren. Die Studie wurde im Vorfeld und zur Unterstützung des Choosing Wisely International Roundtable veröffentlicht, der Anfang Oktober in Berlin stattfand. Die folgenden Ergebnisse beziehen sich auf die Aussagen von 24 [mehr...]


Übergewichtsprävention für jugendliche Risikogruppen erreicht diese nicht, sondern überwiegend deutschsprachige Eltern

Wichtig und richtig ist es nach allem was über ihre altersspezifische Prävalenz bekannt ist, mit Hinweisen zum Abbau oder zur Prävention von Übergewicht und Fettleibigkeit bei jungen Ziel- oder Risikogruppen zu starten. In welcher Weise dies für besondere und auch nicht einfach erreichbare Risikogruppen, d.h. für Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund und niedrigem Sozialstatus geschieht, versucht jetzt eine in Deutschland durchgeführte Studie genauer in Erfahrung zu bringen. Dazu recherchierten die Wissenschaftler*innen mittels eines evidenzbasierten Kriterienkatalogs [mehr...]

 


USA: Trotz der weltweit höchsten Pro-Kopfausgaben für Gesundheit sinkt die Lebenserwartung seit 2014.

Anders als in den anderen entwickelten Ländern Europas, Asiens und Nordamerika nahm die Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung ab der Geburt in den USA nach einem Anstieg von 69,9 Jahren (1959) auf 79,1 Jahren im Jahr 2014, auf 78,9 Jahre im Jahr 2016 ab. ForscherInnen haben nun die Verläufe der Lebenserwartung zwischen 1959 und 2016 noch etwas genauer betrachtet. Ihre Ergebnisse sehen so aus: Die Zunahme der Lebenserwartung war zwischen 1969 und 1979 am größten, verlangsamte sich in den 1980er Jahren und gerieten 2011 ins Stocken. Die jüngste Abnahme der Lebenserwartung beruhten zum größten [mehr...]


Frühere Artikel:

Wie groß ist die Verschwendung in der Gesundheitsversorgung? Und wie viel davon könnte vermieden werden? - Das Beispiel USA
Ehemänner-Stress zwischen Alleinverdienerlast und Zweitverdiener"schmach". Die Macht und Hartnäckigkeit von Geschlechterrollen
Nutzerfreundlichkeit der elektronischen Gesundheitsakte aus Sicht von ÄrztInnen in den USA: mangelhaft und Burnout-fördernd
Mangelnde Lese- und Schreibfähigkeiten und Demenz: Ein Zusammenhang, der oft vergessen wird!
Länger leben in Gesundheit? Ja, aber mit erheblichen und zunehmenden sozialen Unterschieden. Das Beispiel Schweiz.
Wo gute Ratschläge für gesunde Ernährung zu teuer sind - für rund 1,6 Milliarden Personen weltweit!
Senkt wenig Joggen oder Walken überhaupt das Sterblichkeitsrisiko und sinken Sterberisiken mit Länge des Joggens? Ja, nein!
Vermittelt das Medizinstudium Kenntnisse über Ernährungsverhalten? Nein, oder wie Blinde Blinden das Sehen beibringen sollen!
Alterung der Bevölkerung ein Treibsatz für starkes Wachstum der Gesundheitsausgaben? Nein sagt ein WHO-Report und zwar bis 2060!
Wie selten sind eigentlich seltene Krankheiten und wann gilt eine Krankheit als selten? Es betrifft um die 4% der Weltbevölkerung!