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Kritik an Choosing Wisely-Empfehlungen gegen medizinische Überversorgung

Die Choosing Wisely-Kampagne wurde in den USA im Jahr 2012 von der ABIM Foundation initiiert. Das Anliegen besteht in Minderung überflüssiger Diagnostik und Therapie durch die Förderung des Gesprächs zwischen Arzt und Patient. Fachgesellschaften waren und sind dazu aufgerufen, sog. Top 5-Listen als Grundlage für diese Gespräche zu erstellen. Als Erfolge kann die Kampagne u.a. verbuchen: Ausbreitung auf 24 Länder, insgesamt knapp 1300 Empfehlungen und eine Reihe von Erfolgsgeschichten. Die ABIM hat die Kriterien für die Erstellung von Empfehlungen aus pragmatischen Gründen relativ allgemein [mehr...]

 


Beeinflusst in den USA die Behandlung durch nicht-weiße Ärzte die Gesundheit nicht-weißer Männer? Ja, und was ist in Deutschland!?

Afroamerikanische männliche (auch weibliche) US-Bürger leben fast 5 Jahre kürzer als nichthispanische weiße Männer. Rund 60% dieser kürzeren Lebenserwartung beruht auf der höheren Prävalenz chronischer Erkrankungen unter den Afroamerikanern. Ein wiederum großer Anteil dieser Erkrankungen könnte durch präventive Interventionen z.B. durch Veränderungen des Lebensstiles, durch Impfungen oder durch die Nutzung von Früherkennungsuntersuchungen vermieden oder der Zeitpunkt der Erkrankung zeitlich hinausgeschoben werden. Die meisten dieser Maßnahmen setzen aber einen Arztbesuch bzw. eine ärztliche [mehr...]


Bei einem Drittel der Beschäftigten passt der Job nicht zum Abschluss - Mismatches, unbezahlte Überstunden und GKV-Finanzen

Viele der ständig heiß diskutierten sozialpolitischen Projekte sind nachträgliche Flickversuche unerwünschter Folgen jahrzehntelang zu geringer Einkommen - ganz aktuell gilt dies für die Grundrente. Dies gilt auch, wenn es um die (Über-)Lebensfähigkeit der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geht. Wie schon mehrfach in diesem Forum dargestellt, entstehen Finanzierungs- und damit auch Leistungsprobleme der GKV also gar nicht oder lediglich sekundär durch die Über-Inanspruchnahme von Leistungen oder eine "Kostenexplosion", sondern von zu geringen Einnahmen auf der Basis von zu [mehr...]

 


Überversorgung in der Medizin aus Sicht von Patienten und Ärzten

Wie das Thema medizinischer Überversorgung von Patienten und Ärzten wahrgenommen wird, untersuchte das Kölner rheingold Institut im Auftrag der Bertelsmann Stiftung mithilfe einer Befragung von Patienten und Ärzten. Die Methode der offenen Befragung soll Einblicke in die Sichtweisen, Motivationen und Entscheidungsprozesse im Zusammenhang mit medizinischer Behandlung gewähren. Die Studie wurde im Vorfeld und zur Unterstützung des Choosing Wisely International Roundtable veröffentlicht, der Anfang Oktober in Berlin stattfand. Die folgenden Ergebnisse beziehen sich auf die Aussagen von 24 [mehr...]


Übergewichtsprävention für jugendliche Risikogruppen erreicht diese nicht, sondern überwiegend deutschsprachige Eltern

Wichtig und richtig ist es nach allem was über ihre altersspezifische Prävalenz bekannt ist, mit Hinweisen zum Abbau oder zur Prävention von Übergewicht und Fettleibigkeit bei jungen Ziel- oder Risikogruppen zu starten. In welcher Weise dies für besondere und auch nicht einfach erreichbare Risikogruppen, d.h. für Kinder und Jugendliche aus Familien mit Migrationshintergrund und niedrigem Sozialstatus geschieht, versucht jetzt eine in Deutschland durchgeführte Studie genauer in Erfahrung zu bringen. Dazu recherchierten die Wissenschaftler*innen mittels eines evidenzbasierten Kriterienkatalogs [mehr...]

 


USA: Trotz der weltweit höchsten Pro-Kopfausgaben für Gesundheit sinkt die Lebenserwartung seit 2014.

Anders als in den anderen entwickelten Ländern Europas, Asiens und Nordamerika nahm die Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung ab der Geburt in den USA nach einem Anstieg von 69,9 Jahren (1959) auf 79,1 Jahren im Jahr 2014, auf 78,9 Jahre im Jahr 2016 ab. ForscherInnen haben nun die Verläufe der Lebenserwartung zwischen 1959 und 2016 noch etwas genauer betrachtet. Ihre Ergebnisse sehen so aus: Die Zunahme der Lebenserwartung war zwischen 1969 und 1979 am größten, verlangsamte sich in den 1980er Jahren und gerieten 2011 ins Stocken. Die jüngste Abnahme der Lebenserwartung beruhten zum größten [mehr...]


Wie groß ist die Verschwendung in der Gesundheitsversorgung? Und wie viel davon könnte vermieden werden? - Das Beispiel USA

In jedem sozialen System gibt es Verschwendung von knappen Ressourcen, und ein Teil davon wird auch nicht vermeidbar sein. Dies gilt in einem System wie der Gesundheitsversorgung mit der Dominanz personaler Dienstleistungen in besonderem Maße. Trotzdem ist das bestmögliche Wissen über die Arten und den Umfang von Verschwendung jenseits der Meinung "da würde schon mal ein Tupfer zu viel verwendet" wichtig. Was dabei herauskommt zeigt eine im Oktober 2019 veröffentlichte Studie über die Verschwendung in 6 potenziellen Schwerpunkten von Verschwendung im Gesundheitswesen der USA. Sie [mehr...]

 


Ehemänner-Stress zwischen Alleinverdienerlast und Zweitverdiener"schmach". Die Macht und Hartnäckigkeit von Geschlechterrollen

Auch wenn es im Durchschnitt immer noch die so genannte "gender pay gap" gibt, d.h. eine trotz oft gleicher Tätigkeit und Leistung geringere Bezahlung von Frauen, steigt mit der wachsenden Frauen- und Ehefrauenerwerbstätigkeit auch deren Anteil am Haushaltseinkommen. Ob und wie sich dies auf das Wohlbefinden oder die psychische Gesundheit ihrer Ehepartner auswirkt, hat jetzt eine Wissenschaftlerin der britischen Universität von Bath mit über 15 Jahren erhobenen Daten (insgesamt 19.688 Einzelbeobachtungen) der "Panel Study of Income Dynamics (PSID)" von 6.034 [mehr...]


Nutzerfreundlichkeit der elektronischen Gesundheitsakte aus Sicht von ÄrztInnen in den USA: mangelhaft und Burnout-fördernd

In Deutschland geht es derzeit darum z.B. noch bei Zehntausenden niedergelassenen ÄrztInnen darum, ob die richtigen Konnektoren richtig, sicher und zukunftssicher angeschlossen sind, andere müssen Honorarabschläge für ihre fehlende IT-Struktur Honorarabschläge hinnehmen und noch andere versuchen den Nutzen der elektronischen Patientenakte, des E-Arztbriefs oder des E-Rezepts in positivstem oder negativstem Licht erscheinen zu lassen - oft nur auf gute Absichten gestützt. In anderen Ländern gibt es dagegen bereits Studien über die E-Praxis, ihre Folgen für die Versorgung und die Anwender. In [mehr...]

 


Mangelnde Lese- und Schreibfähigkeiten und Demenz: Ein Zusammenhang, der oft vergessen wird!

Auch wenn die "Demenz-Epidemie" als ständig steigendes individuelles Risiko, dement zu werden ins Reich der Mythen gehört, ist eine drängende Frage für die trotzdem große Anzahl von Demenzkranken, ob und wodurch die Erkrankung zu vermeiden ist. Eine am 13. November 2019 erschienene Studie weist nun darauf hin, dass Menschen die nicht oder nicht richtig lesen und schreiben können, ein dreimal so hohes Risiko haben dement zu werden wie eine nach anderen sozialen Merkmalen vergleichbare Gruppe von voll alphabetisierten Personen. Dies ist das Ergebnis einer über vierjährigen Untersuchung [mehr...]


Länger leben in Gesundheit? Ja, aber mit erheblichen und zunehmenden sozialen Unterschieden. Das Beispiel Schweiz.

Die Lebenserwartung der gesamten Bevölkerung nimmt in den meisten entwickelten Ländern (aktuelle Ausnahme ist die USA) in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zu. Die in diesem Zusammenhang wichtige Frage ist, ob damit auch die Lebenszeit in gutem Gesundheitszustand zunimmt oder zumindest ein Teil der zusätzlichen Lebensjahre mit Krankheiten verbunden sind. In der darüber seit vielen Jahren heftig geführten Debatte zwischen VertreterInnen einer Medikalisierung der gewonnenen Lebensjahre oder einer "compression of morbidity" am Ende einer Reihe von gewonnenen gesunden Lebensjahre [mehr...]

 


Wo gute Ratschläge für gesunde Ernährung zu teuer sind - für rund 1,6 Milliarden Personen weltweit!

Es vergeht kein Monat und keine Ausgabe großer Publikumsmedien ohne Ratschläge für eine zugleich individuell gesunde und neuerdings auch noch umwelt- bzw. klimaschonende Ernährung. Einer dieser wissenschaftlich exakt begründeten Ratschläge, die Ernährungsempfehlung der "EAT-Lancet Commission" der Fachzeitschrift "Lancet" wurde gerade daraufhin untersucht ob sie erschwinglich ist und wenn nein für wie viele Menschen. Die Lancet-ExperInnen empfehlen, dass Früchte und Gemüse den relativ größten Teil der Ernährung darstellen sollten, gefolgt von Hülsenfrüchten und Nüssen, [mehr...]


Senkt wenig Joggen oder Walken überhaupt das Sterblichkeitsrisiko und sinken Sterberisiken mit Länge des Joggens? Ja, nein!

Ein oft geäußertes Argument gegen den Ratschlag "doch öfter und intensiver" zu joggen oder zu walken ist der Mangel an Zeit oder besser gesagt dem Mangel an der Zeit, die man vermutlich braucht um sich so intensiv zu bewegen, dass es sich überhaupt lohnt: "5x die Woche 30 Minuten durch den Stadtpark schaff ich nicht und 1x bringt nichts". Zu deutlich anderen Ergebnissen kommt ein im Oktober 2019 noch vor dem Druck veröffentlichter systematischer Review mit Meta-Analyse von sechs prospektiven Kohorten mit 232 149 TeilnehmerInnen und mit Follow-ups zwischen 5,5 und 35 Jahren. [mehr...]

 


Vermittelt das Medizinstudium Kenntnisse über Ernährungsverhalten? Nein, oder wie Blinde Blinden das Sehen beibringen sollen!

In ihrer Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz - PrävG) - Regierungsentwurf vom 17.12. 2014 vom 19.01.2015 führt die Bundesärztekammer u.a. aus: "Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die über das Gesundheitswesen hin-ausreicht und sowohl die gesundheitsbezogene Veränderung von Lebenswelten als auch von Lebensweisen einschließt. Dabei spielen Ärztinnen und Ärzte eine zentrale Rolle, da sie Patienten aller gesellschaftlicher Schichten gleichermaßen erreichen und diese zum geeigneten Zeitpunkt auf eine [mehr...]


Alterung der Bevölkerung ein Treibsatz für starkes Wachstum der Gesundheitsausgaben? Nein sagt ein WHO-Report und zwar bis 2060!

Zu den gewichtigsten Ursachen einer scheinbar nicht vermeidbaren Explosion der Gesundheitsausgaben in den jeweils nächsten Jahrzehnten gehört die Kombination der zunehmenden Anzahl älterer Einwohner mit deren steigenden Lebenserwartung. Zahlreiche auch in diesem Forum vorgestellte Studien haben nachgewiesen, dass es sich dabei um einen der hartnäckigsten Mythen oder Irrtümer der Gesundheitspolitik handelt. Mythentypisch ist zunächst, dass eine Tatsache, nämlich die in der Regel höheren Gesundheitsausgaben älterer Personen, am Anfang der Argumentationskette steht. Wie hoch der Tatsachengehalt [mehr...]

 


Wie selten sind eigentlich seltene Krankheiten und wann gilt eine Krankheit als selten? Es betrifft um die 4% der Weltbevölkerung!

Auch wenn seltene Krankheiten mit entsprechenden selten oder nie gelesenen "exotischen" Bezeichnungen seit einiger Zeit intensiver öffentlich diskutiert werden, fehlt ein Gesamtbild und wird allein wegen der vermuteten geringen Betroffenheit gar nicht versucht es zu erarbeiten. Eine gerade veröffentlichte Analyse der in der speziellen Datenbank Orphanet gesammelten Daten aus weltweit erstellten Studien über 6.172 seltene Krankheiten (für 5.304 gab es Angaben zur Prävalenz), macht diesem Nichtstun und der Geringschätzung bzw. der Unterschätzung ein Ende. Zu den wichtigsten Ergebnissen [mehr...]


Erhalt einer leitliniengerechten Behandlung von Knie-Arthrose hängt vom Zeitpunkt und vom Facharzt ab - nur in den USA?!

Wie die nicht seltene und daher auch bereits in Leitlinien bearbeitete Kniearthrose behandelt wird, hängt erheblich davon ab bei welchem Arzt und wann die Behandlung erfolgt. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer im Oktober 2019 in der Fachzeitschrift "Arthritis Care & Research" Studie über die Art der Behandlung von 2.297 PatientInnen mit dieser Erkrankung in den Jahren 2007 bis 2015. Die Datenquelle war der regelmäßig durchgeführte "National Ambulatory Medical Care Survey". Dabei sollten sowohl mögliche arztspezifische Therapieunterschiede identifiziert werden als [mehr...]

 


18 Jahre Aufklärung über "gesunde und ungesunde Ernährung" hat in den USA nur wenig und dann oft nur sozial ungleich bewegt

Weniger minderwertige Kohlenhydrate, mehr hochwertige, weniger Fett oder gesättigte Fettsäuren, mehr ungesättigte, Vorsicht vor verstecktem Zucker, und, und, und … zahllose Ratschläge, Kurse, Handbücher und jede Menge Ratgeber und Modellprojekte geben Tipps für gesunde oder warnen vor ungesunder Ernährung und deren möglichen Folgen. Viele dieser Aktivitäten haben in nur selten langjährigen Modellprojekten, Beobachtungsstudien aber auch einigen randomisierten kontrollierten Studien einen Nutzen nachgewiesen. Überlegt man sich aber, dass oft allein die mit Zuwendung, guter Information und [mehr...]


"Inkonsistenzen" zwischen den tatsächlich durchgeführten ärztlichen Untersuchungen und der elektronischen Dokumentation erheblich

Ein immer wieder vorgebrachtes Argument für die Einführung elektronischer Behandlungs-/PatientInnenakten, in die entweder schon während der Behandlung z.B. per Diktat oder kurz danach von ÄrztInnen und Angehörigen anderer Gesundheitsberufe alle erbrachten Leistungen und festgestellten Gesundheitswerte eingegeben werden, ist die "just in time"-Nutzbarkeit durch andere behandelnde Personen und die Vollständigkeit. Abgesehen von der oftmals nicht einfachen technischen Handhab- und Nutzbarkeit (Stichwort Interoperationalität) weist eine gerade veröffentlichte Studie aus den USA nun auf [mehr...]

 


Warum beteiligen sich nur wenige ÄrztInnen an gesundheitsbezogenen Befragungen? Auch Nonresponderbefragung liefert wenig Antworten

Für die Darstellung und Bewertung gesundheitlicher Versorgung ist ihre Wahrnehmung und Beurteilung durch ÄrztInnen neben oder zusätzlich zu der von PatientInnen unabdingbar. Diese Informationen erhält man in der Regel durch mündliche oder schriftliche Befragungen - jedenfalls gehört dies zum Standardrepertoire gesundheitswissenschaftlicher Untersuchungen. So oft wie solche Befragungen gemacht werden, so oft nehmen ÄrztInnen nicht an solchen Befragungen teil, sind also Nonresponder. Auch wenn hohe Antwortquoten nicht zwingend für die Repräsentivität der Antworten und Ergebnisse notwendig sind, [mehr...]


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