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Über die Folgen unterschiedlicher Arzt-Patient-Kommunikation über die Unsicherheit medizinischer Diagnosen

Ein erheblicher Teil der medizinischen Diagnosen ist mehr oder weniger unsicher oder mangels ausreichender Untersuchungen auch ungesichert. Viele Behandlungsleitlinien empfehlen den Ärzten darüber auch mit dem Patient zu reden. Dass die Art und Weise wie Ärzte darüber mit ihren PatientInnen kommunizieren aber einer Gratwanderung gleicht, zeigt eine am 10. Januar 2018 veröffentlichte Studie aus den USA nachdrücklich. Sofern Ärzte im Gespräch mit PatientInnen nicht prinzipiell den Eindruck erwecken, ihre Diagnose wäre sicher und die darauf basierende Therapie auch, hängt sowohl die Zufriedenheit [mehr...]

 


USA: Gesundheitsausgaben mit Abstand Platz 1 - Säuglings- und Kindersterblichkeit "rote Laterne" unter 19 anderen OECD-Ländern

Obwohl in den USA der weltweit höchste Anteil von derzeit rund 18% des Bruttoinlandsprodukts für die gesundheitliche Versorgung ausgegeben wird, haben die US-BürgerInnen in mehrerlei Hinsicht deutlich weniger davon als die BürgerInnen in Ländern mit zum Teil niedrigeren Gesundheitsausgaben. Dies konnte bisher vor allem an der Lebenserwartung gezeigt werden, die in den USA trotz der ständig wachsenden Gesundheitsausgaben in weiten Teilen der Bevölkerung sank. Eine aktuelle Studie verglich die Entwicklung der Sterblichkeit von Säuglingen und 1-19 Jahre alten Kindern und Jugendlichen zwischen [mehr...]


Verbessern finanzielle Anreize die Qualität gesundheitlicher Leistungen? Nein, und auch nicht wenn sie länger einwirken!

Zu den immer wieder patentrezeptartig empfohlenen Mitteln die Qualität der Gesundheitsversorgung zu verbessern gehören finanzielle Anreize für das Erreichen bestimmter quantitativer und qualitativer Ziele der Prozess- und Ergebnisqualität. Eine Fülle derartiger Programme im Bereich der stationären und ambulanten Versorgung existieren und wirken insbesondere in den USA unter der Sammelüberschrift "pay-for-performance" oder P4P bereits seit den 1990er Jahren und wurden dort auch evaluiert. Die wesentlichen Ergebnisse der Evaluationsstudien zu zwei wichtigen P4P-Programmen (die [mehr...]

 


Website zur Gesundheit von Migranten und Flüchtlingen

Die Flüchtlingszahlen erreichten 2016 den höchsten jemals erfassten Stand: Laut des Jahresberichts der Flüchtlingshilfsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCR) gab es Ende 2016 65,7 Mio Flüchtlinge (der Migrationsbericht der UN gab die Anzahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden mit 25,9 Millionen an). Davon waren 22,5 Millionen Verfolgte aufgrund von Krieg und Menschenrechtsverletzungen, 40,3 Millionen waren Binnenflüchtlinge und 2,8 Millionen Asylsuchende. Etwa 50% aller Flüchtlinge waren Kinder unter 18. Jeden Tag waren ca. 34.000 Menschen gezwungen, ihren Wohnort wegen kriegerischer oder [mehr...]


Häufigkeit unerwünschter Behandlungsereignisse sinkt - mindestens in Großbritannien

Es gibt Hinweise, dass manche bedrohliche wirkende Entwicklung der Häufigkeit von Erkrankungen nicht auf einer tatsächlich größeren Häufigkeit beruht, sondern z.B. Effekt der Zunahme von Gesundheitssendungen oder Rubriken und der ausführlicheren Berichterstattung sind oder darauf beruhen, dass die Scham oder Rücksichtnahme bestimmte Erkrankungen (z.B. psychische Erkrankungen) nicht als solche zu diagnostizieren oder zu berichten, geschwunden ist. Daher sollte vor jedem Alarmismus der mögliche Einfluss dieser und weiterer Determinanten geprüft werden. Dass dies möglicherweise auch für andere [mehr...]

 


Entgegen gesundheitsökonomischen Erwartungen: Selbstbehalte reduzieren nicht die Inanspruchnahme wertloser Gesundheitsleistungen

Die Erwartung immer noch zahlreicher Gesundheitsökonomen durch materielle Anreize die Inanspruchnahme tatsächlich oder vermeintlich unnötiger Gesundheitsleistungen zu verhindern und damit u.a. Kosten zu sparen, wird in den allermeisten Fällen empirisch widerlegt oder geht mit so vielen unerwünschten Nebenwirkungen einher, dass das jeweilige Anreizmodell eingestellt wird. Im Bereich der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) war dies zuletzt bei der Praxisgebühr der Fall, wo u.a. auch notwendige Arztbesuche vermieden oder so weit verschoben wurden, dass die Kosten für zusätzlich notwendige [mehr...]


Informationsmängel über die Möglichkeiten nach Obamacare krankenversichert zu sein häufig und politisch gewollt

Zu den Schwachstellen der "health literacy" oder Gesundheitskompetenz gehört auch mangelndes Wissen über gesundheitsbezogene Gesetze und die sich daraus ableitenden Rechte von Versicherten oder PatientInnen. Nichtwissen und vorsätzliche oder fahrlässige Nicht- oder Desinformation kann in vielen Fällen zu massiven gesundheitlichen und/oder finanziellen Nachteilen führen. Ein konkretes Beispiel dafür zeigt sich gerade in einer aktuellen Befragung zum Wissen us-amerikanischer BürgerInnen über ihre Rechte und Möglichkeiten eine Krankenversicherung abschließen zu können. Hier hatte der [mehr...]

 


Alter=schwere Sehbehinderung oder Blindheit? Inzidenz von Sehbehinderung und Erblindung durch Makuladegeneration nimmt stetig ab!

Zum Inventar der Debatten über die altersbedingte "kränker werdende Gesellschaft" gehören eine Reihe von chronischen oder degenerativen Erkrankungen mit mehr oder weniger gravierenden Einschränkungen körperlicher, geistiger und sozialer Funktionen. Dazu gehört auch die so genannte Makuladegeneration, eine Erkrankung der Netzhaut des Auges, die im besseren Fall zu Sehunschärfen, im schlimmsten und nicht seltenen Fall zu hochgradiger Sehbehinderung und Blindheit führen kann. Dass es sich dabei nicht um eine stetig wachsende und unvermeidliche Entwicklung oder gar eine [mehr...]


Verlässlichkeit und Nutzen der Antwort auf die Frage nach dem selbst wahrgenommenen Gesundheitszustand erneut bestätigt

Bereits eine Reihe von methodisch hochwertigen Studien in den 2000-Nuller-Jahren hatten belegt, dass der mit einer Frage mit 5 Antwortmöglichkeiten erhobene subjektiv wahrgenommene Gesundheitszustand ein einfach einsetzbarer, valider und reliabler Indikator oder Prädiktor für die aktuelle wie künftige gesundheitliche Situation ganzer Bevölkerung oder einzelner "Risikogruppen" ist (siehe dazu den 2009 verfassten Überblick Selbsteinschätzung des Gesundheitszustands: Studien bestätigen wieder einmal die Zuverlässigkeit dieses Indikators). Kritisiert wurde an diesem Indikator, dass er [mehr...]

 


Wie viel Erkrankte und Tote kostete die Reduktion eines Anti-Malariaprogramms der US-Regierung um 44%?

Bei vielen Gesundheitsprojekten ist weder bei ihrer Entwicklung und Implementation noch dann, wenn sie vor allem durch Mittelkürzungen abgebaut werden, klar, welche konkreten gesundheitlichen Auswirkungen damit zu erwarten sind. Für einen aktuellen Fall wurden die wahrscheinlichen Effekte auf die Erkrankungshäufigkeit und die Sterblichkeit in einer Modellberechnung im Department of Infectious Disease Epidemiology im Imperial College London ermittelt. Es geht um die für 2018 in der Haushaltsplanung des US-Kongress vorgeschlagene Reduktion des Budgets der so genannten "President's Malaria [mehr...]


Funktionale Behinderungen von älteren Personen sind in den letzten 30 Jahren weniger geworden - zumindest in Schweden

Eine der mit dem demografischen Wandel einhergehende gesundheits- und sozialpolitisch wichtige Frage ist, ob die längere Lebenserwartung mit einer Zunahme gesundheitlich beeinträchtigter oder behinderter Personen verbunden ist oder das individuelle Risiko dafür gleich bleibt oder sogar sinkt. Letzteres kann, muss aber nicht, bei einer gleichzeitigen Zunahme der älteren Bevölkerung trotzdem zu einer Zunahme der Gesamtzahl dieser Personen führen. Eine Methode, um diese Frage beantworten zu können, sind Vergleiche gesundheitlicher Zustände in zwei oder mehreren Kohorten mit jahrzehntelangem [mehr...]

 


Grenzen des Zugangs zur gesundheitlichen Versorgung von objektiv Bedürftigen im "sozialen Europas" größer als erwartet.

In vielen bevölkerungsrepräsentativen Studien über die gesundheitliche Versorgung sind die ärmsten und eigentlich versorgungsbedürftigsten EinwohnerInnen aus verschiedenen Gründen unter- oder gar nicht repräsentiert. Was damit gar nicht in den Blick selbst kritischer Analysen gerät, zeigt nun eine Veröffentlichung der Ergebnisse von Befragungen oder anderen Erhebungs- und Dokumentationsmethoden von europaweit 43.286 Personen bzw. PatientInnen, die in irgendeiner Weise mit Mitgliedern der Initiative "Ärzte der Welt" und vergleichbarer Nichtregierungsorganisationen standen. Die [mehr...]


Erwünschte und unerwünschte Effekte eines Anreizes zur Reduktion der Wiedereinweisungen in Krankenhäusern

Zu den wenig bekannten Inhalten des "Patient Protection and Affordable Car Act" oder Obamacare aus dem Jahr 2010 gehören finanzielle Anreize für Krankenhäuser bei PatientInnen, die in der steuerfinanzierten Krankenversicherung für ältere Personen, Medicare, versichert sind, die Häufigkeit von Wiedereinweisungen zu vermeiden - das so genannte "Hospital Readmissions Reduction Program (HRRP)". Gelingt ihnen dies nicht bzw. können sie nicht nachweisen, dass der weitere stationäre Aufenthalt nichts mit Komplikationen beim ersten Aufenthalt zu tun hat, wird der zweite Aufenthalt [mehr...]

 


November 2017: Die Serie zu neuen Krebsmedikamenten besteht jetzt aus 7 Beiträgen

Die Beiträge mit den zugrunde liegenden Studien geben ein recht konsistentes Bild: Krebsmedikamente werden überwiegend auf Grundlage von Studien zugelassen, die keine oder nur unzureichende Aussagen über Mortalität, Morbidität und Lebensqualität enthalten. Wenn die Zulassungsbehörden ergänzende Studien fordern, kommen die Hersteller dem zumeist zögerlich oder gar nicht nach. Die Zulassungsbehörden lassen sich das gefallen. Die Preise für die neuen Krebsmedikamente sind exorbitant. Neue Krebsmedikamente 1: Nutzen für Patienten fraglich, Preise exorbitant Link. Mailankody S, Prasad V. Five years [mehr...]


Neue Krebsmedikamente 7 - EMA: Patientennutzen auch nach Jahren häufig unbekannt

In einer vor kurzem im British Medical Journal veröffentlichten Studie ging es um die Frage, ob bei Krebsmedikamenten zum Zeitpunkt der Zulassung durch Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA (European Medicines Agency) oder ggf. Jahre später Evidenz über den Patientennutzen vorlag. Als patientenrelevante Behandlungsendpunkte werden die Verlängerung des Lebens und die Verbesserung der Lebensqualität angesehen. In Jahren 2009 bis 2013 sprach die EMA 68 Zulassungen für Krebsmedikamente aus. Art der Zulassung: neue Substanzen: 33 Erweiterung der Indikation bereits zugelassener Medikamenten: 35 [mehr...]

 


Neue Krebsmedikamente 6 - FDA: Hürde für Zulassung niedrig, kein Biss bei Postmarketing-Studien

Krebstherapien sollen das Leben von Kranken verlängern, darüber hinaus Beschwerden lindern, Komplikationen vermeiden und die Lebensqualität verbessern. Die Arzneimittelzulassungsbehörden legen ihren Entscheidungen über die Neuzulassung von Krebsmedikamenten jedoch häufig nicht diese patientenrelevanten Behandlungsendpunkte sondern Surrogatendpunkte zugrunde. Surrogatendpunkte messen z.B. die vorübergehende Verkleinerung eines Tumors (Ansprechrate) oder die Zeit bis zum Fortschreiten des Tumorwachstums (progressionsfreies Überleben). Dabei setzen die Zulassungsbehörden auf die Hoffnung, dass [mehr...]


Evidenz für Kombination von Maßnahmen: "mehr Pflegepersonal" und besseren Arbeitsbedingungen gleich hohe Überlebenschance

Bereits 2011 siehe "Mehr Personal im Pflegebereich und alles wird gut"!? Auch die Evidenz von "guten" Patentrezepten muss nachgewiesen werden hatten PflegewissenschaftlerInnen darauf hingewiesen, dass neben einer Erhöhung der Anzahl von Pflegekräften (aber auch Ärzten) auch eine Verbesserung bestimmter Arbeitsbedingungen eine Reihe von Outcomes für die PatientInnen positiv beeinflusst, ja ohne eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen bis zu einem bestimmten Maße sogar die Aufstockung des Personals keine positive Wirkung hat. In einer weiteren, 2016 veröffentlichten Studie mit 11.160 [mehr...]

 


Mehr Transparenz über verordnete und gekaufte Medikamente für PatientInnen und ÄrztInnen durch Medikationsplan!? Ja, aber….

Seit vielen Jahren weisen ExpertInnen auf die möglichen unerwünschten gesundheitlichen Folgen der gleichzeitigen Verordnung und Einnahme von Arzneimitteln durch verschiedene, über die Parallelverordnungen uninformierten Ärzte und die nicht geringe Anzahl von nicht rezeptpflichtigen von den PatientInnen in der Apotheke gekauften so genannten "Over-the-counter (OTC)"-Arzneimittel hin. Die für Ärzte aber auch PatientInnen herrschende Intransparenz erklärt einen Teil der Wechselwirkungen, der Wirkungsblockaden oder auch der Noncompliance mit deren oft auch ebenfalls erheblichen Folgen [mehr...]


"Stairway to health": Kleine Hinweise helfen bei der Entscheidung, die Treppe statt den Aufzug oder die Rolltreppe zu nutzen.

Körperliche Bewegung wirkt sich mit Sicherheit auf die Gesundheit und die Lebensqualität aus - selbst wenn es sich nicht um kilometerlanges Joggen oder Marathons handelt. Ob und wie sich aber eine nennenswerte Anzahl von Personen selbst zu kleinen Veränderungen ihres Bewegungsverhaltens bewegen lässt, ist nicht so sicher. Für eine der vielen kleinen bewegungsorientierten Veränderungen im Alltag, der Nutzung von Treppen statt der der oft attraktiveren Rolltreppen oder Fahrstühle, interessierten sich jetzt kalifornische Präventionsexperten in einer empirischen Studie am internationalen Flughafen [mehr...]

 


Ein schwacher Trost!? Wenn man Gedächtnisprobleme merkt, ist die Gefahr einer finalen Demenzerkrankung relativ gering.

Der durch Werbeclips ("Hallo, guten Tag Herr….ääääh") und zahlreiche Veröffentlichungen erzeugte Eindruck, der lange Gang in eine Demenzerkrankung beginne mit Gedächtnisverlusten und sei mit ihnen so gut wie sicher, könnte zu einem gewissen Teil falsch sein. Dies ist jedenfalls das Ergebnis einer aktuellen Studie mit 1.062 TeilnehmerInnen in der "Alzheimer's Disease Neuroimaging Initiative database" von denen 191 an Alzheimer und 499 an geringen bis milden Einschränkungen ihrer kognitiven Fähigkeiten litten und 372 Mitglieder einer gesunden Vergleichsgruppe waren. Die [mehr...]


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