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Bewegung und Gesundheit: Es ist selten zu wenig und zu kurz, um positive gesundheitliche Wirkungen zu erzielen

Fitness-Studios, die Verfasser mancher Ratgeber für möglichst viel, lange und anstrengende Joggingstrecken oder andere Bewegungsübungen und wahrscheinlich auch die Hersteller von Geräten zur Messung der Dauer, Intensität und Wirkungen, die nur Sinn machen, wenn sie täglich längere Zeit genutzt werden, sind sicherlich mit den Ergebnissen der am 19.März 2019 zuerst online veröffentlichten Studie über die Evidenz für Wirkungen von zeitlich sehr geringen oder sehr großen körperlichen Aktivitäten in der Freizeit auf das Risiko an einer kardiovaskulären Erkrankung oder an einer Krebserkrankung zu [mehr...]

 


Schwachstelle mehrjähriger Gesundheitssurveys: sinkende und dabei noch sozial selektiv sinkende Beteiligung

Bevölkerungsumfragen zu einer Fülle von Gesundheitsfragen haben einen festen und zunehmenden Stellenwert in der gesundheitswissenschaftlichen und -politischen Diskussion. Sie bieten auch die Möglichkeit für zeitliche und internationale Vergleiche. Eine im April 2018 erschienene Studie über die in Finnland seit 25 Jahren durchgeführten Surveys zur gesundheitlichen Lage weist aber auf mögliche Verzerrungen und Beeinträchtigungen der Repräsentativität von Ergebnissen durch die insgesamt aber auch selektiv sinkende Bereitschaft sich an solchen Befragungen zu beteiligen hin. Dazu untersuchten die [mehr...]


"In welchem Alter haben Sie die Krankheitslast eines durchschnittlich 65-jährigen Menschen?" Wer hat das beste Gesundheitssystem?

Die meisten Gesundheitspolitiker in entwickelten Staaten Europas oder Nordamerikas brüsten sich gerne damit, dass sie das "beste Gesundheitssystem" haben und stützen sich dabei oft auf die Beantwortung von simplen Zufriedenheitsfragen in Bevölkerungsumfragen. Zufriedenheitsfragen allein produzieren systematisch positiv verzerrte Antworten und müssen dann, wenn sie überhaupt gestellt werden, zusammen mit anderen spezifischeren Fragen und Indikatoren betrachtet werden. Wie dann manche sich reiner Selbstbespiegelung verdankende Rangreihe durcheinander und realistischer gerät, zeigt eine [mehr...]

 


Kosten der Medikalisierung nichtmedizinischer Probleme - Eine defensive Schätzung für die USA und nicht nur für sie.

Die Pathologisierung und Medikalisierung von nichtmedizinischen Problemen zu medizinisch oder pharmakologisch behandlungsbedürftigen Erkrankungen oder Störungen - auch als "disease mongering" bezeichnet - ist ein weltweit nicht seltenes Phänomen. Um welche Probleme es sich handelt und wie hoch die Kosten dieser eigentlich nicht notwendigen medizinischen Versorgung sind, berechneten us-amerikanische Soziologen für die USA im Jahr 2005. Da diese Art von Medikalisierung mit Sicherheit nicht ab- sondern eher noch zugenommen hat, sind die berechneten Zahlen auch 2019 noch von Relevanz. In [mehr...]


"Was kümmern uns Antibiotikaeinnahme und resistente Bakterien in Rufisque (Senegal)?": Warum vielleicht doch!

Auch wenn es kaum einen europäischen Leser geben dürfte, dem der Ort um den es in einer Ende 2018 veröffentlichten Studie geht bekannt ist, gehört das Wissen seiner EinwohnerInnen über Antibiotika bzw. das Wissen über den richtigen Umgang mit Antibiotika unbedingt zu "unserem" Wissen über die Triebkräfte der Globalisierung von Gesundheitsrisiken und der Notwendigkeit ihrer globalen Prävention. In einer mit EinwohnerInnen der Stadt Rufisque im Senegal durchgeführten Studie ging es einer Gruppe senegalesischer Mediziner und GesundheitswissenschaftlerInnen um deren Wissen über die [mehr...]

 


Je mehr "primary care phycisians" desto höher ist die Lebenserwartung in den USA. Beitrag von Spezialärzten geringer

Dass primärärztliche Versorgung bevölkerungsbezogen positive gesundheitliche Wirkungen hat, gehört zu den Basisannahmen und -erkenntnissen der weltweiten Gesundheitsversorgungsforschung und -politik. Etwas weniger weiß man, ob die Praxis der Erkenntnis folgt und über die Größe dieses Nutzens. Daran ändert eine gerade veröffentlichte Studie von GesundheitswissenschaftlerInnen der us-amerikanischen Stanford und Harvard-Universität über die Entwicklung der Anzahl von Allgemeinmedizinern und Fachärzten in den 3.142 US-Landkreisen/Kreisen ("counties" - das sind fast alle dieser [mehr...]


Deutschland mal wieder Weltmeister: Geburt eines Kindes verschlechtert erheblich und nachhaltig das Einkommensniveau von Frauen

Über die systematische soziale und ökonomische Benachteiligung von erwerbstätigen Frauen gegenüber Männern auch und gerade in entwickelten Ländern oder Wohlfahrtsstaaten (diverse gender gaps) und die dadurch auch für Sozialversicherungsträger, deren Beiträge auf der Basis von Erwerbseinkommen erhoben werden, entstehenden Nachteile wurde in diesem Forum bereits mehrere Male berichtet. Eine Anfang 2019 erschienene international vergleichende empirische Studie von WissenschaftlerInnen aus den USA, Großbritannien und der Schweiz über so genannte "child penalties" (Strafe für oder [mehr...]

 


Evidenz ja, aber wie kommuniziert man sie und wer versteht sie wirklich!?

Das jährliche Herbst-Symposium des "Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beschäftigte sich 2018 mit der Art und Weise sowie den Schwierigkeiten der Kommunikation von Evidenz für PatientInnen, Ärzte, Medienvertreter und PolitikerInnen, also Gruppen, "die sich in ihrem Vorwissen, ihren Absichten und ihrem Informationsbedarf stark unterscheiden." Die Kommunikation "stößt oft auf innere Widerstände wegen Informationsüberflutung, liebgewonnene Vorurteile und konkurrierende Einflüsse" und beinhaltet auch Botschaften, die "komplex, [mehr...]


Nutzen der kieferorthopädischen Behandlung von Kindern/Jugendlichen weder belegt noch auszuschließen - weitere Forschung notwendig

Nachdem trotz mehrerer kritischer Bewertungen des Nutzens und der Umstände der kieferorthopädischen Versorgung (Kfo) von gesetzlich versicherten Kindern und Jugendlichen in den letzten anderthalb Jahrzehnten lange Zeit weder durch die gesetzlichen Krankenkassen noch durch KieferorthopädInnen und ZahnärztInnen Anstöße für versorgungswissenschaftliche Untersuchungen erfolgten, beginnt sich dies in den letzten Jahren u.a. durch Befragungen von kieferorthopädisch behandelten Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern im Gesundheitsmonitor der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK, durch eine [mehr...]

 


Von den Möglichkeiten die Lebensqualität von PatientInnen zu messen. Nationale Normwerte machen es besser möglich!

Immer noch spielt die Lebensqualität von PatientInnen selbst in methodisch hochwertigen Studien keine oder lediglich eine gegenüber so genannten "objektiven" Endpunkten (z.B. Mortalität oder Wiedereinweisungshäufigkeit) nachgeordnete Rolle. Dies kann aus Patientensicht zu falschen Schlussfolgerungen über die Wirksamkeit von Therapien führen oder dazu, dass die Suche nach anderen Therapien, die sich mehr auf die Lebensqualität auswirken, unterbleibt. Selbst wenn aber in nationalen und international vergleichenden Studien Veränderungen der Lebensqualität zentrale Endpunkte sind, wird [mehr...]


Weniger ist mehr: Das Beispiel täglich-mehrfache Blutzuckermessung durch nicht insulinpflichtige DiabetespatientInnen.

Schon bevor es einigen IT-Unternehmen gelang, Millionen von Menschen zu vollkontinuierlich selbstvermessenden Anhängseln diverser Selbstoptimierungsgeräte zu machen, gab es bereits eine etwas kleinere und blutigere Variante, nämlich die engmaschige Bestimmung des Blutzuckers mit einer immer phantasievolleren Anzahl von Testgeräten und Teststreifen für an Diabetes erkrankte Menschen. In diesem Fall wurde das möglichst tägliche und mehrfache Messen des Blutzuckers in einer geringen Menge Blut als eine der wichtigsten Voraussetzungen für das bedarfsgerechte (Selbst-)Management mit Antidiabetika [mehr...]

 


Trotz eklatanter Forschungslücken: individuelles Entlassungsmanagement wirkt sich für PatientInnen mehrfach positiv aus.

Obwohl niemand im deutschen Gesundheitssystem mit seiner charakteristischen Abschottung oder seinem Hürdenreichtum zwischen stationärer, ambulanter medizinischer und pflegerischer Versorgung die Notwendigkeit von Entlass- oder Überleitungsmanagement offen bestreitet und dies auch in einer Fülle gesetzlicher und vertraglicher Vorschriften der letzten anderthalb Jahrzehnte seinen Niederschlag gefunden hat, ist die Empirie des Entlassmanagements trotz der zuletzt 2017 konkretisierten Bestimmungen unzulänglich (vgl. dazu den hkk-Gesundheitsreport 2018: Entlassmanagement). Das Recht auf [mehr...]


MigrantInnen und öffentliche Gesundheit: "…und Krankheiten schleppen die Migranten auch noch ein!"

Die ausgerechnet im traditionellen Einwanderungsland Deutschland zuletzt bei der Diskussion über den UN-Migrationspakt mehr oder weniger (rechts)-radikal geäußerte Sorge um die drohende Einwanderung von Millionen MigrantInnen "in die Sozialsysteme" ist nicht das einzige Stereotyp wenn es darum geht, wenn derzeit über die weltweit fast eine Milliarde MigrantInnen ("on the move") gesprochen wird. Dazu gehört auch die Behauptung, dass MigrantInnen in vielerlei Hinsicht eine Gefahr für die öffentliche und individuelle Gesundheit in europäischen oder nordamerikanischen Ländern [mehr...]

 


Ein Jahr "Rahmenvertrag Entlassmanagement": "Natürlich wichtig", aber immer noch jede Menge Schwachstellen

Auch nach jahrzehntelanger Debatte über die unerwünschten Wirkungen der in Deutschland existierenden Abschottung der stationären von der ambulanten Gesundheitsversorgung und trotz einiger gesetzlicher Vorschriften (z.B. Nahtlosigkeit und Zügigkeit bei der Rehabilitation nach dem SGB IX und mehrere Varianten multilateraler Verträge im SGB V), gibt es zwar graduelle Fortschritte aber keine strukturelle Lösung der Schnittstellenprobleme. Als Lösung unterhalb einer richtigen Strukturreform gilt seit Mitte der Nuller Jahre das so genannte Überleitungs- oder Entlassmanagement während der stationären [mehr...]


"Das mit der evidenzbasierten Medizin ist einfach im Klinikalltag nicht zu schaffen" oder wie es vielleicht doch klappen könnte!!

Egal, ob es um die schleppende Implementation von evidenzbasierter Medizin, wissenschaftlichen Leitlinien, shared decision making oder das Entlassmanagement in den Behandlungsalltag geht, wird häufig argumentiert "das klappt vielleicht im akademischen Bereich, aber nicht in meinem hektischen Klinik- oder Praxisalltag mit ständigem Zeitmangel". Umso bedeutender sind Beispiele dafür, dass die genannten oder andere innovative Behandlungsmaßnahmen sehr wohl umgesetzt werden können und wie sowie warum dies in einem ganz normalen Behandlungskontext gelingt. Ein gerade veröffentlichter [mehr...]

 


Risiko an Demenz zu erkranken stagniert oder nimmt ab, nicht signifikant. Resultat eines systematischen Reviews samt Meta-Analyse

Über eine Reihe von methodisch hochwertigen Studien zum individuellen Risiko an Demenz zu erkranken, die meist das Erkrankungsrisiko in zwei weit auseinanderliegenden Kohorten verglichen, ist im "forum-gesundheitspolitik" schon mehrfach berichtet worden (zu finden mit dem Suchwort "Demenz"). Fast jede dieser Studie fand, dass das Erkrankungsrisiko (Inzidenz) entgegen vieler alarmistischer Szenarien mehr oder weniger stark abgenommen hat und diese Szenarien auf der ausschließlichen Betrachtung der Prävalenz beruhten. Deren Zunahme beruht danach ausschließlich auf der Zunahme [mehr...]


Von den Grenzen der Vererblichkeit langen Lebens

Angesichts der in hoch entwickelten Ländern seit Jahrzehnten stetig steigenden Lebenserwartung stellt sich auch die Frage nach den Triebkräften dieses Prozesses. Nicht erst seitdem Gene durch die immer größere Transparenz über ihre Strukturen für immer mehr erwünschte und unerwünschte Erscheinungen und Ereignisse im menschlichen Leben verantwortlich gemacht werden, ja, diese zu determinieren scheinen, gelten 15 bis 30% der Lebenserwartung als genetisch, d.h. letztlich unbeeinflussbar bestimmt. Ob dies zutrifft und damit der Einfluss einer Vielzahl von natürlichen oder sozialen und damit in [mehr...]

 


Gesundheitslegenden - Der Fall "Kochsalzreduktion"

Ein Teil der Empfehlungen zu Dingen und Verhaltensweisen, die angeblich einen hohen präventiven oder kurativen Nutzen für die Gesundheit vieler Menschen haben oder dieser und diesen schaden, sind derartig plausibel, dass es relativ lange braucht bis sich Studien um sie kümmern. Dazu gehören etwa viele Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel, das tägliche Gläschen Rotwein, die tägliche Einnahme einer oder auch mehrerer Aspirintabletten aber auch das Ersetzen von Butter durch Margarine oder die Reduktion von Kochsalz. Das jüngste Beispiel dafür was dann bei gründlicher Überprüfung herauskommen [mehr...]


Massive Interessenkonflikte bei Leitlinienautoren in den USA

Interessenkonflikte bei Autoren von Leitlinien gefährden die Objektivität und Glaubwürdigkeit von Leitlinien (wir berichteten z.B. Link. Khan et al. untersuchten jetzt, wie häufig in den USA Interessenkonflikte bei Autoren vorliegen, die an der Entwicklung von Leitlinien für umsatzstarke Arzneimitteln beteiligt waren. Darüber hinaus überprüften sie die Einhaltung von 3 der 8 Standards des Institute of Medicine zur Entwicklung von glaubwürdigen Leitlinien: 1. Schriftliche Offenlegung aller potentiellen Interessenkonflikte 2. Leitlinienengruppen-Vorsitzender ohne Interessenkonflikte 3. Mehrheit [mehr...]

 


Hersteller nehmen massiv Einfluss auf die von ihnen gesponserten Studien

Es ist bekannt, dass Hersteller-gesponserte Studien häufig einen Bias zugunsten des geprüften Produkts zeigen. Dies ist im Einzelfall nicht immer ohne weiteres nachweisbar, aber auf der aggregierten Ebene offensichtlich (wir berichteten, z.B Link, s.a Rubrik Einflussnahme der Pharma-Industrie). In jeder Phase einer Studie kann manipulativ auf das Ergebnis Einfluss genommen werden, so bei der Fragestellung, der Studienendpunkte, der Studienpopulation, der Art und der Dosierung der Vergleichssubstanz, der Studiendauer, der Darstellung und Veröffentlichung der Ergebnisse. Eine kürzlich [mehr...]


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