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Gesundheitssystem
Das Märchen von der Kostenexplosion


Warum sind Mythen so allgegenwärtig, zäh und bleiben haften und was man daran ändern kann? Antworten eines "Entlarvungs-Handbuchs" (6.2.12)
Mythen zur Gesundheitspolitik: Auch in gebildeten Bevölkerungskreisen weit verbreitet (4.8.10)
Der systematische "Neusprech" in der Gesundheitsdebatte (3.1.2007)
Das Märchen vom Leistungs-Missbrauch (11.8.2005)
Die Legenden um den medizinisch-technischen Fortschritt, die "demografische Bedrohung" und die "Krankheitslawine" (11.8.2005)
Wer mehr wissen will: Literatur über Gesundheitspolitik-"Märchen" (11.8.2005)
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Das Märchen von der Kostenexplosion (11.8.2005)
Der Traum von "mehr Eigenverantwortung" (11.8.2005)
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Die Legenden um den medizinisch-technischen Fortschritt, die "demografische Bedrohung" und die "Krankheitslawine"

Artikel 0086 Der Annahme von einer "Kostenexplosion" aber auch sämtlichen neutraleren Sorgen um die außer Kontrolle geratenden Ausgaben in der GKV, liegen Überzeugungen und Gewissheiten zu Grunde, es gäbe in dem jetzigen System so viele kostentreibende Akteure und Bedingungen, dass es auf Dauer nicht auf dem erreichten Niveau zu finanzieren ist.
Egal, ob dabei der medizinisch-technische Fortschritt, die demografische Alterung oder eine "Krankheitslawine" bemüht wird, gibt es dafür keine oder weniger empirische Evidenz als es die dramatische Inszenierung erwarten lässt.

Ein Kostenfaktor für die GKV, für den es Belege in Hülle und Fülle gibt, sind die Effekte der "Verschiebebahnhof"-Politik des Bundes. Sie verschiebt Ausgaben, die eigentlich aus dem Steueraufkommen finanziert werden müssten (z.B. Kosten der Wiedervereinigung) seit Jahrzehnten in den beitragsfinanzierten GKV-Bereich. Im Jahre 2004 "kostete" dies die Beitragszahler in der GKV etwas mehr als 2 Beitragssatzpunkte.

Kapitel 3: Wie eine Legende überlebt - Das Märchen von der Kostenexplosion Teil II

Bernard Braun, 11.8.2005