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GKV-Gemeinschaftsleistung: Transparenz durch die "GKV-Arzneimittel Schnellinformation (GAmSi)"

Artikel 0524 "Rund 1,2 Arzneimitteldosen verschrieben Ärzte jedem gesetzlich Versicherten im Durchschnitt pro Tag zwischen Januar und November 2006,...Spitzenreiter war Mecklenburg-Vorpommern mit 1,5 Tagesdosen pro Kopf - knapp 28 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Die wenigsten Medikamentendosen pro Kopf und Tag bekamen die Bayern verordnet: Mit 1,1 Tagesdosen liegen sie knapp acht Prozent unter dem bundesweiten Mittel" - so eine Pressemitteilung der Techniker Krankenkasse vom 29.1.2007. Ihre bemerkenswerte Aktualität erklärt sie selber durch den Verweis auf eine bislang eher unbekannte Informationsquelle über ausgewählte Indikatoren zur Verordnung von Arzneimitteln in Deutschland: Der "GKV Arzneimittel Schnellinformation (GamSi)".

Hierbei handelt es sich um einen Informationsdienst aller Spitzenverbände der GKV mit Unterstützung durch die "Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenkassen GmbH" und das "Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO)".

Im Kurzporträt des Projekts heißt es: "Die GKV-Spitzenverbände haben im Jahre 2001 auf Bundesebene einen gemeinsamen Datenverbund zunächst für eine monatliche Schnellinformation über die Arzneimittel-Verordnungen eingerichtet. Damit sollen die Verordnungsstrukturen in den Kassenärztlichen Vereinigungen transparent gemacht, Trendinformationen über Arzneimittelausgaben vermittelt und Kennzahlen für regionale Vergleichsmöglichkeiten gegeben werden (benchmarking). Das Arzneimittelbudget-Ablösungsgesetz machte diese Information seit 01. Januar 2002 zu einer gesetzlichen Aufgabe der GKV-Spitzenverbände....Das Projekt basiert auf Daten der Rezeptabrechnung, die monatlich dezentral von den Apothekenrechenzentren angenommenen werden. 14 Datenstellen innerhalb der Kassensysteme nach einheitlicher technischer Vorprüfung bereiten die Datenbestände auf und leiten diese ...an die Auswertungsstelle (WIdO). Dort werden die Übermittlungen zu einem GKV-Datenbestand zusammengeführt und nach Validität und Aktualität laufend gesichert. Dieser GKV-Datenbestand ist Grundlage für die monatlichen KV-bezogenen Auswertungen (sog. Standardberichte)....Die Standardberichte werden planmäßig ab dem 21. Werktag an die Spitzenverbände ausgeliefert und liegen somit rund sechs bis acht Wochen nach Apothekenabgabe der Arzneimittel vor."

Zurückreichend bis 2001 finden sich bei GamSi als PDF-Datei abgespeicherte Verordnungsdaten für 17 KV-Bezirke und das gesamte Bundesgebiet.
• Der 17-seitige Bericht über den "Arzneimittelmarkt in Deutschland vom Januar bis November 2006" vom 22.1.2007 enthält dann beispielsweise Angaben über sämtliche Arzneimittelverordnungen und -umsätze, Verordnungsanteile einzelner Marktsegmente (z.B. Generika oder Me-too-Präparate), Wert je Verordnung in diesen Segmenten und Umsatz je 1.000 Versicherte.
• In den Berichten für einzelne KV-Bezirke finden sich außerdem noch Informationen über die 30 umsatzstärksten Arzneimittelgruppen und Fertigarzneimittel sowie die Verordnungen und Umsätze nach Arztgruppen und weitere interessante vergleichbare Informationen.

Diese Daten sind zumindest für eine Basistransparenz über einen der finanziell und qualitativ wichtigsten Teilbereiche der gesundheitlichen Versorgung hilfreich.
Warum die Spitzenverbände ähnliche oder ähnlich aktuelle gemeinsame Informationssysteme trotz bestehender gesetzlicher Möglichkeiten (vgl. dazu die Möglichkeiten der gemeinsamen Datentransparenz nach den §§ 303 a-f SGB V) für andere Bereiche (z.B. Arbeitsunfähigkeit oder Krankenhausaufenthalte) bisher kaum auf die Beine stellen konnten oder wollten, verwundert im Lichte von GamSi etwas.

Den Zugang zur "GKV Arzneimittel Schnellinformation (GamSi)" erhalten Sie hier.

Bernard Braun, 29.1.2007