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USA - Versorgungsqualität


Wirkungen von "choosing wisely"-Empfehlungen geringer als erwartet (24.4.17)
"Sugar shock": Das zehnjährige Ab und gewaltige Auf der Preise für orale Antidiabetika und Insulin in den USA (6.4.16)
Commonwealth Fund-Newsletter: Wie kann die gesundheitliche Versorgung in den USA aber auch anderswo verbessert werden?!! (26.3.16)
USA: Zu viele Früherkennungsuntersuchungen trotz guter Leitlinien (19.8.15)
Zur Empirie von Gesundheitssystem-Mythen am Beispiel Medicare und Medicaid (2.7.15)
Das Neueste aus dem Reich der "Gesundheits"wirtschaft: Reine Muttermilch mit einem kräftigen Schuss Kuhmilch. (6.4.15)
Geburten nach Fahrplan: 8,9% aller Geburten in den USA sind elektive (Zu-)Frühgeburten (9.12.14)
"Beds create their own demand" oder die Realität von Nachfrageelastizität am Beispiel von Intensivstationsbetten in den USA (9.1.14)
Amerikanische Studie: Ärzte verschweigen Patienten essentielle Informationen für weitreichende Entscheidungen (5.12.13)
USA: Interregionale Unterschiede beim Zuviel und Zuwenig von Arzneiverordnungen mit der Kumulation nachteiliger Verordnungsmuster (23.10.13)
Das auch noch wachsende Leid mit den Leitlinien am Beispiel der ambulanten Behandlung von Patienten mit Rückenschmerzen (15.10.13)
USA: Über 80% aller Antibiotika-Verordnungen bei Halsentzündungen sind nicht notwendig und zu viele Breitband-Antibiotika (7.10.13)
Jährlich bis zu 400.000 Personen sterben derzeit in Krankenhäusern der USA an den Folgen vermeidbarer Behandlungsfehler (26.9.13)
Leitliniengerechte schnelle Behandlung von Herzinfarktpatienten durch Gefäßerweiterung senkt nicht das Sterblichkeitsrisiko (6.9.13)
USA: Antibiotika ohne gesundheitlichen Nutzen und Breitband-Antibiotika werden anhaltend zu oft verordnet. (5.9.13)
Selten teure "rauchende Colts": Fast 500 Millionen US-$ Strafe für vorsätzlich gesetzwidrige Vermarktung eines Medikaments (9.8.13)
Beispiel Rückenschmerzen: Behandlungswirklichkeit verschlechtert sich in den USA trotz "gut etablierter"Leitlinien (31.7.13)
Viele, die "uns" am Hindukusch oder sonstwo verteidigen, werden schwer krank! Erfahrungsvorsprung der USA könnte Leid verkürzen! (26.1.13)
Kürzeres Leben und dies in schlechterer Gesundheit - Die Gesundheit der US-BürgerInnen im Vergleich mit 16 Industriestaaten (9.1.13)
"Pay for performance" auch nach 6 Jahren ohne positive Wirkung auf das Ergebnis "30-Tagesterblichkeit" in US-Kliniken (13.5.12)
Als ob es nicht bereits genug multiresistente Krankheitserreger gäbe: Breitband-Antibiotika gegen Erkältungen boomen in den USA. (12.12.11)
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Neues aus Oregon: Was passiert, wenn arme Menschen ohne Krankenversicherungsschutz ihn per Lotterie doch erhalten? (9.7.11)
"Less is more" oder wie professionelle Verantwortung von Ärzten praktisch aussehen kann. Ein Beispiel aus den USA. (24.5.11)
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USA: Wohnort entscheidet über die Zahl der Diagnosen (15.6.10)
Falsche Annahmen führen zu Skepsis gegenüber der Evidenzbasierten Medizin (3.6.10)
Ursachen für regionale Versorgungsunterschiede in den USA (3.6.10)
US-Studie: Haben Arztpraxen zu wenig Patienten für gute Qualitätssicherung der Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen? (16.3.10)
"Take-it-or-leave-it" für Ärzte und Versicherte: Rasche Konzentration der US-Krankenversicherer zu regionalen Fastmonopolen (11.3.10)
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Moderne Legenden: Kosten sparen und Qualität verbessern mit Computern im Krankenhaus!? (9.12.09)
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Technikvision und Wirklichkeit: Weniger als 10% der US-Hospitäler haben irgendein elektronisches Gesundheitsinformationssystem (15.4.09)
Wie evident sind die evidenzbasierten Leitlinien der führenden kardiologischen Fachgesellschaften in den USA? (7.4.09)
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Qualitätsorientierte Vergütung bei US-Ärzten: Ein sich langsam entwickelndes Minderheitsgeschehen. (8.1.2007)
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USA: Fast 50 Prozent der Senioren haben Probleme mit der Einnahme von Arzneimitteln (9.10.2005)

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Commonwealth Fund-Newsletter: Wie kann die gesundheitliche Versorgung in den USA aber auch anderswo verbessert werden?!!

Artikel 2510 Seit Oktober 2015 veröffentlicht der liberale Gesundheitspolitik-Think Tank "Commonwealth Fund" einen Newsletter, der sich programmatisch mit dem Themenbereich "Transforming Care: Reporting on Health System Improvement" beschäftigt. Die Zielsetzung fassen die Herausgeber so zusammen: Die Publikation "focuses on new models of care, payment approaches, and patient engagement strategies that have the potential to reshape our delivery system to better meet the needs of the nation's sickest and most vulnerable patients. Published quarterly, the newsletter is a source of innovative ideas for health system leaders, clinicians, and policymakers.

Nach den Themen "Integrating Community Health Workers into Care Teams" (Dezember 2015) und "Paying Physicians for Value-Based Care" (Oktober 2015) beschäftigt sich die jüngste Ausgabe vom 24. März 2016 mit dem Thema "Redesigning Primary Care for Those Who Need It Most".

Dies wird in der letzten Ausgabe in drei Beiträgen bzw. Rubriken konkretisiert:

• Ein Beitrag zum Leitthema "Redesigning Primary Care for Those Who Need It Most",
• ein weiterer Beitrag zum Thema "Wiring New Models of Primary Care: The Role of Health Information Technology" und in der
• Rubrik "Publications of Note" wo eine Reihe von Aufsätzen aus verschiedenen gesundheitswissenschaftlichen und -politischen Zeitschriften vorgestellt und via Links zugänglich gemacht werden. In der aktuellen Ausgabe sind dies u.a. die Aufsätze "Using Behavioral Economics to Design Physician Incentives That Deliver High-Value Care" (Annals of Internal Medicine), "Implementation Science: A Potential Catalyst for Delivery System Reform" (Journal of the American Medical Association) und "Formerly Homeless People Had Lower Overall Health Care Expenditures After Moving into Supportive Housing" (Health Affairs).

Für alle, die am Gesundheitssystem der USA und seinen hierzulande oft kaum oder lediglich mit dem Schlagwort "Obamacare" nicht angemessen wahrgenommenen enormen Veränderungsprozessen interessiert sind, liefert der Newsletter wichtige Informationen. Ein Teil der dort vorgestellten Modelle und Konzepte zur Verbesserung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der gesundheitlichen Versorgung ist aber auch für die Debatten in Deutschland nützlich. Dies umso mehr als dass nicht selten tatsächlich oder angeblich jahrelang in den USA erprobte Modelle (z.B. DMP, shared decision making, DRG, choosing wisely) ohne genügend Kenntnis der dort dazu durchgeführten Analysen und Bewertungen importiert werden und dann nicht selten nicht die erwünschten Effekte haben.

Der aktuelle Newsletter Transforming Care: Reporting on Health System Improvement ist kostenlos erhältlich. Weitere Ausgaben können auf dieser Seite bestellt werden.

Bernard Braun, 26.3.16