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Nutzung digitaler Informationen etc. von 65+-US-BürgerInnen 2011 bis 2014: Auf niedrigem, ungleichen Niveau wenig Veränderung! (6.10.16)
Fragen Sie bei ernsthaften gesundheitlichen Problemen (derzeit) lieber nicht "Hey Siri", Google Now, S Voice oder Cortana! (16.3.16)
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Die Nutzung des Internet zur gesundheitlichen Information ist weiter gestiegen - außer in Bayern (25.11.08)
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Gesundheitsinformationen im Internet: Chancen und Risiken für die Arzt-Patient-Beziehung (14.10.2007)
"Finanztest" prüfte Beratung durch Krankenkassen: Die Qualitätsunterschiede sind erheblich (2.9.2007)
USA: Gesundheitsinformationen im Internet verlieren an Glaubwürdigkeit (2.9.2007)
Gesundheitsinformationen im Internet: Die Zahl der Nutzer in den USA wächst rapide, das Vertrauen in die Informationen sinkt (1.8.2007)
Gesundheits-Informationen im Internet: Websites der Regierung werden ebenso weggeklickt wie die der Pharma-Industrie (7.3.2007)
"Vorsicht Nichtnutzer" - Von der immer noch begrenzten Reichweite von Gesundheitsinformationen im Internet (28.2.2007)
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Gesundheitsinformationen im Internet: Die Zahl der Nutzer in den USA wächst rapide, das Vertrauen in die Informationen sinkt

Artikel 0830 Die Zahl der Internetbesucher in den USA, die das WWW auch für die Suche nach Gesundheitsinformationen nutzen, ist in den letzten Jahren ganz erheblich angestiegen. Waren es 1998 nur etwas mehr als ein Viertel aller erwachsenen US-Bürger/innen (27%), die online nach Krankheitsbildern, Therapiemethoden oder Arzneimittel-Infos gesucht haben, so sind dies im Jahre 2007 fast drei Viertel (71%). Zugleich wird aber auch ein sinkendes Vertrauen in die Zuverlässigkeit der gebotenen Informationen festgestellt. Der Anteil derjenigen, die die dargebotenen Texte als "sehr zuverlässig" einstufen ist in nur zwei Jahren von 37% auf 26% gesunken. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage des Marktforschungs-Instituts "Harris Interactive", bei der im Juli 2007 eine repräsentative Stichprobe von 1.010 US-Bürgern im Alter von über 18 Jahren befragt wurden.



Die Ergebnisse der Studie im Einzelnen:
• Die Gesamtzahl der US-Bürger, die zur Suche nach gesundheitlichen Informationen (irgenwann schon mindestens einmal) online gegangen sind, stieg rapide an, von insgesamt 54 Millionen im Jahre 1998 auf 160 Millionen im Juli 2007. Die Steigerungsrate fiel in den letzten zwei Jahren mit +37 Prozent besonders stark aus.
• Auch die Intensität und Häufigkeit der Suche wächst an: Im Jahre 2001 wurde solche Infos im Durchschnitt nur etwa 3mal im Monat gesucht, aktuell sind es fast doppelt so viele (5,7mal). Ähnlich hat sich der Anteil derjenigen verdoppelt, die sagen, sie würden oft Gesundheits-Infos suchen. Dies sind heute 26% aller Internet-Nutzer. (66% sagen: oft oder ab und zu).
• Parallel zu diesen Trends sinkt jedoch das Vertrauen in die Seriosität und Verlässlichkeit der dargebotenen Informationen: Nur noch 26% bewerten die Websites als sehr zuverlässig, das sind deutlich weniger als 2005 (37%)
• Ähnlich scheint sich auch die Unübersichtlichkeit und Vielzahl der Websites negativ auszuwirken. 2007 bewerten nur noch 37% ihre Suchbemühungen als sehr erfolgreich, zwei Jahre zuvor waren es noch 46%.
• Mehr als die Hälfte der Befragungsteilnehmer (58%) gibt an, dass sie über die gefundenen Informationen auch mit ihrem Arzt sprechen. Für diese Quote sind keine zeitlichen Veränderungen erkennbar.

Hier ist eine ausführliche Pressemitteilung mit allen Befragungsergebnissen Harris Poll Shows Number of "Cyberchondriacs" - Adults Who Have Ever Gone Online for Health Information- Increases to an Estimated 160 Million Nationwide

Gerd Marstedt, 1.8.2007