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USA - Soziale Ungleichheit


2015 waren 28,6 Millionen US-BürgerInnen trotz sinkender Tendenz ohne Krankenversicherungsschutz - so wenig wie nie zuvor. (24.5.16)
USA: Deutliche Zunahme der Lebenserwartungslücke zwischen gering- und vielverdienenden Frauen und Männern (23.2.16)
Unterversorgung mit chirurgischen Behandlungen in armen und mittelarmen Ländern am größten = fast 17 Millionen vermeidbare Tote (29.4.15)
Mehr Gesundheitsausgaben, mehr Lebenszeit und Gesundheit oder auch weniger!? Interessantes aus OECD-/US-Bundesstaaten-Vergleichen (6.11.14)
Neue Ungleichheiten trotz Obamacare: Worin und wie stark sich Mindestleistungspakete zwischen US-Bundesstaaten unterscheiden (25.10.14)
Biomedizinisches Korrelat zur sozialen Ungleichheit von Gesundheit (15.6.14)
Keine Zuzahlungen für die Arzneimittelbehandlung von Herzinfarkt-Patienten verbessert Therapietreue und reduziert Ungleichheit (5.6.14)
Auch eine Form sozialer Ungleichheit: 50% der nicht krankenversicherten US-BürgerInnen leben in 3,7% aller Counties (6.2.14)
Merkantilisierung ärztlichen Handelns in USA und Deutschland: Bevorzugung gut zahlender Patienten - Aussperrung zum Quartalsende (26.10.11)
Wie zügig "der Markt" 44% der erwachsenen US-BürgerInnen 2010 zu Unter- oder Nichtversicherten im Krankheitsfall machte. (8.9.11)
Gesundheitsversorgung und Krankenversicherungsschutz für Frauen in den USA - bedarfsfern, unsozial und unwirtschaftlich. (18.5.11)
Alte und neue gesundheitliche Ungleichheiten in den USA und kein Ende! (23.1.11)
USA-Gesundheit aktuell im Spiegel des "National Health Interview Survey 2009" (8.1.11)
2007-2010: Anteil der US-Bürger ohne Krankenversicherung nähert sich immer mehr der 20-Prozent-Marke (10.11.10)
USA 1988-2005: Sterberisiko im Krankenhaus für Kinder ohne Krankenversicherung um 60 % höher als für Kinder mit Versicherung (24.2.10)
Auch dies sind Ernährungsprobleme von US-Bürgern: Unzureichende Nahrungsaufnahme aus Geldmangel (29.11.09)
Krankenversicherungsschutz 2008 in den USA: Eher schlechter und ungleicher als auf dem Weg der Besserung. (22.9.09)
"ChartCart" zu bekannten und unbekannten Seiten des Gesundheitssystems der USA am Beispiel der Nicht- oder Unterversicherung (24.5.09)
Arbeitslosigkeit und Krankenversicherungsschutz in den USA: "COBRA health coverage is great in theory and lousy in reality"! (13.1.09)
Wie können 45 Millionen nicht versicherte US-Amerikaner einen Krankenversicherungsschutz erhalten? Ein aktueller Wegführer. (9.12.08)
Diabetes-Inzidenz in den USA 1997-2007: Insgesamt Verdoppelung aber mit bedeutenden Trendunterschieden in den Bundesstaaten (23.11.08)
Engagement von US-Ärzten, Medicaid-Patienten zu versorgen, hängt stark davon ab, wie hoch und schnell erhältlich das Honorar ist! (19.11.08)
USA: Ethnische Ungleichheiten in der Versorgungsplanung von Krebspatienten in den 6 letzten Monaten vor dem Tod. (12.11.08)
USA: Zur Benachteiligung von Schwarzen und Frauen kommt nun auch noch die Diskriminierung der Dicken (18.4.2008)
Bei Frauen mit Übergewicht werden in den USA bestimmte Krebs-Untersuchungen deutlich seltener durchgeführt (27.3.2008)
USA: Nur geringfügige Abnahme sozialer Ungleichheit bei Kindersterblichkeit trotz besserer Gesamt-Sterblichkeit zwischen 1910-95! (28.1.2008)
27.000 US-Amerikaner starben 2006 allein wegen fehlenden Krankenversicherungsschutzes (14.1.2008)
"Schwarze" und "weiße" Heime: Zur unauffälligeren Organisation ungleicher Pflegeheimbehandlung in den USA (13.9.2007)
Audiovisuelle Präsentation von Charts zum Thema "Race, Ethnicity and Health Care" in den USA (24.8.2007)
Grippe-Impfschutz für "hard-to-reach populations" in den USA - Vernachlässigt trotz höherem Risiko für "Restbevölkerung" (20.8.2007)
Erhöhtes Erkrankungsrisiko neugeborener schwarzer Kinder in den USA - auch nach Ausschluss anderer Einflussfaktoren! (21.7.2007)
Gibt es Spätfolgen von Nichtversicherung gegen Krankheit? - Fakten aus dem Land der "uninsured people" (13.7.2007)
"Uninsured people": Ohne staatliche Eingriffe kein Ende in Sicht! (5.7.2007)
USA: Rassische und ethnische Ungleichheiten auch beim Impfschutz der Medicare-Versicherten (24.6.2007)
Grundmerkmale des US-Gesundheitswesens: Qualitativ ungleiche Krankenhausbehandlung von weißen und schwarzen Patienten (18.6.2007)
2005: Über 46 Millionen US-BürgerInnen unversichert und jährlich 18.000 vermeidbare Tote durch Nichtversicherung! (31.5.2007)
"AIDS is a black disease" - Warum der 7.2. der "National Black HIV/AIDS Awareness and Information Day" ist? (6.2.2007)
Wochenbericht der "Kaiser Family Foundation" über rassische und ethnische Ungleichheiten bei Gesundheit in den USA (13.1.2007)
25 % aller Krebspatienten in den USA verzögern aus Kostengründen ihre Behandlung oder beginnen gar nicht mit ihr. (13.1.2007)
USA: "Medizinische Kosten als Verarmungsrisiko" (Deutsches Ärzteblatt) (14.12.2006)
Ungleiche räumliche Verteilungen im US-Gesundheitssystem: Der Dartmouth Atlas (15.11.2006)
Krankenversicherungsschutz, Einkommen und Armut in den USA 2004 (31.8.2005)
Kein Krankenversicherungsschutz für 37 Prozent der Hispanic/Latino-Bevölkerung in den USA (14.8.2005)
Gesundheitssicherung la USA: 61 Millionen Erwachsene un- oder unterversichert! (17.7.2005)

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USA: "Medizinische Kosten als Verarmungsrisiko" (Deutsches Ärzteblatt)

Artikel 0401 Der im Auftrag der "Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ)", einer Einrichtung des "U.S. Department of Health and Human Services", und mit den Daten des bevölkerungsrepräsentativen "Medical Expenditure Panel Surveys" durchgeführte Vergleich der finanziellen Belastungen amerikanischer BürgerInnen und Familien im Nicht-Rentneralter durch gesundheitsbezogene Beiträge und Behandlungskosten zeigt für den Zeitraum 1996 und 2003 erhebliche Verschlechterungen:

• Die gesamten Gesundheitsausgaben (Beiträge plus Zuzahlungen) nehmen stärker zu als vergleichbare Größen in der gesamten US-Volkswirtschaft.
• Die so genannten "Out-of-pocket-Zahlungen" nahmen in dem untersuchten Zeitraum absolut von 162 auf 236 Milliarden US-Dollar zu.
• 2003 geben 48,8 Millionen US-BürgerInnen, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 19,2 %, mehr als 10 % ihres Familieneinkommens für Gesundheitsausgaben aus. Diese Gruppe nahm seit 1996 um absolut 11,7 Millionen Personen zu.
• Von diesen knapp unter 50 Millionen US-BürgerInnen gaben sogar 18,7 Millionen, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 7,3 %, mehr als 20 % ihres zur Verfügung stehenden Haushaltseinkommens zur Finanzierung ihrer Gesundheitsversorgung aus.
• In der Gruppe der am höchsten mit Gesundheitsausgaben belasteten Personen befinden sich vielfach arme, gesundheitlich eingeschränkte, nichtversicherte, behinderte und auf dem Lande lebende Menschen
• Nach diesen Zahlen wundert es nicht, dass unbezahlte Arztrechnungen zu den häufigsten Gründen für Privatinsolvenzen gehören.
• Nach den Daten dieses Surveys sind 2003 17,1 Millionen Bürgerinnen unter 65 Jahren unterversichert, auch wenn sie über ihre Arbeitgeber oder privat eine Versicherung abgeschlossen haben.

Hier erhalten sie (leider nur) den Abstract des in JAMA (2006; 296: 2712-2719) veröffentlichten Aufsatzes von Banthin und Bernard über "Changes in Financial Burdens for Health Care National Estimates for the Population Younger Than 65 Years, 1996 to 2003".

Bernard Braun, 14.12.2006