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Report einer US-Expertenkommission: Was Mayakalender und ein Asteroid nicht hinkriegen "schaffen wir mit dem Klimawandel selber"

Artikel 2206 Astronomen der NASA gaben am 13. Januar 2013 Entwarnung für die durch den für 2029 oder 2036 befürchteten Aufprall des Asteroiden Apophis auf die Erde mögliche katastrophale Verschlechterung der natürlichen Lebensbedingungen auf der Erde. Am 11. Januar 2013 veröffentlichte eine von der US-Regierung eingesetzte 60-köpfige Expertenkommission (das so genannte "National Climate Assessment and Development Advisory Committeer( NCADAC)") zum Klimawandel und seinen Folgen ihren von 240 weiteren Experten erstellten Bericht. Dieser zeigt, dass "die Menschen" zum "Weltuntergang" gar nicht die Natur brauchen, sondern das eventuell auch selber hinkriegen. Seit dem 14. Januar 2013 steht der Bericht öffentlich zur Debatte und soll erst nach dieser fachlichen und politischen Debatte offiziell fertiggestellt werden.

Der Bericht enthält einerseits auf den 1.146 Seiten seiner Draftversion viele bereits mehrfach erforschte und öffentlich präsentierte Ergebnisse über die Ursachen des Klimawandels, seinen derzeitigen Stand, Szenarien über die künftige Entwicklung in Abhängigkeit von mehr oder weniger energischen Gegenaktivitäten und die Möglichkeiten und Dimensionen hilfreicher Interventionen. Er kommt aber auch zu dem Schluss, dass ein Teil des Wandels und seiner unerwünschten Folgen nicht mehr zu ändern ist - höchstens noch das Ausmaß.

Andererseits ist der Bericht ein Novität, weil er geeignet ist die lange Zeit völlig gleichgültige oder ökologie-adverse Haltung diverser US-Regierungen zu erschüttern, ihre Bremserrolle auf internationalen Kongressen bei der Reduktion von CO2 zu beenden und evtl. ins Gegenteil zu verkehren.
Dazu liefert der Bericht Belege in Hülle und Fülle, die hier gar nicht präsentiert werden können.

Die neue Grundorientierung der möglichen künftigen Klimawandelpolitik der USA zeigt sich aber u.a. an folgenden Grundaussagen:

• "Climate change is already affecting the American people. Certain types of weather events have become more frequent and/or intense, including heat waves, heavy downpours, and, in some regions, floods and droughts. Sea level is rising, oceans are becoming more acidic, and glaciers and arctic sea ice are melting. These changes are part of the pattern of global climate change, which is primarily driven by human activity."
• "Evidence for climate change abounds, from the top of the atmosphere to the depths of the oceans. This evidence has been compiled by scientists and engineers from around the world, using satellites, weather balloons, thermometers, buoys, and other observing systems. The sum total of this evidence tells an unambiguous story: the planet is warming."
• "Climate change produces a variety of stresses on society, affecting human health, natural ecosystems, built environments, and existing social, institutional, and legal agreements. These stresses interact with each other and with other non-climate stresses, such as habitat fragmentation, pollution, increased consumption patterns, and biodiversity loss. Addressing these multiple stresses requires the assessment of composite threats as well as tradeoffs among the costs, benefits, and risks of available response options."

Wer eine aktuelle und "unverdächtige" Datenquelle für alle möglichen Fragen des Klimawandels sucht, kann sich die "Draft-Version "for public comment" des NCADAC-Reports kostenlos herunterladen, sollte sich aber bei 147 MB etwas Zeit lassen. Wer Kommentare liefern will, kann diese nach einer kurzen Registrierung bis zum 12. April 2013 auf der Website der Kommission abgeben.

Bernard Braun, 15.1.13