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Mehrheit der US-Amerikaner für "Health Insurance for all"

Artikel 0660 In einer im Februar 2007 im Auftrag von New York Times und CBS News durchgeführten repräsentativen Bevölkerungsumfrage war für die Mehrheit von 55 % der 1.281 Befragten die Einführung einer allgemeinen Krankenversicherung für alle BürgerInnen die wichtigste innenpolitische Aufgabe. Selbst bei den Republikanern rangierte dieses Ziel nur bei knapp weniger der Befragten (29 %) hinter dem in dieser Gruppe wichtigsten Innenpolitik-Thema, den Einwanderungsgesetzen (32 %), aber noch vor den traditionellen Werten, die von 24 % der Republikaner als das wichtigste Thema betrachtet wurden.
80 % waren ferner der Meinung, der allgemeine Zugang zu einer Krankenversicherung sei wichtiger als z.B. die Steuerkürzungen der letzten Jahre fortzusetzen.

Trotz der enormen finanziellen Belastungen vieler amerikanischer Haushalte mit Krankheitsausgaben, waren nur 31 % der Befragten der Meinung, das ernstere gesundheitspolitische Thema sei es, die Kosten für die durchschnittlichen Amerikaner niedrig zu halten. Der weitaus größere Teil der Befragten, nämlich 65 %, sahen im Angebot einer Krankenversicherung für die bisher Nichtversicherten das ernstere Problem.

Auf die Frage, ob die US-Bundesregierung die allgemeine Krankenversicherung garantieren sollte, auch wenn dies bedeuten würde, dass die Ausgaben für den eigenen Versicherungsschutz steigen würden, erklärten 48 % der Befragten, dies solle die Regierung tun, 11 % meinten dies auch, aber nur wenn ihre Kosten nicht anstiegen und 27 % waren der Meinung, dafür wäre die Regierung nicht verantwortlich.
Dass es den 48 % offensichtlich ernst ist, zeigt die Beantwortung einer noch konkreteren Nachfrage. So waren 49 % der Befragten gewillt, für die allgemeine Krankenversicherung auch jährlich 500 US-Dollar mehr Steuern zu bezahlen, 10 % stimmten zwar höheren Steuern zu, aber nicht im genannten Umfang und 34 % waren zu keinerlei höheren Steuerzahlungen willens.

Ähnlich wie Anfang der 1990er Jahre, als die damalige Regierung unter dem Präsidenten Bill Clinton, einen gesundheitspolitischen Systemwechsel plante, gibt es auch jetzt eine knappe Bevölkerungsmehrheit von 47 %, die einen von der Bundesregierung administrierten und aus Steuermitteln bezahlten Umbau des Gesundheitswesens dem derzeitigen System vorzieht. 38 % der Bevölkerung bevorzugt aber noch das gegenwärtige System.

Ein ausführlicher Artikel zu den Ergebnissen findet sich in der New York Times vom 2. März 2007 unter der Überschrift "Most Support U.S. Guarantee of Health Care".

Zusätzliche Materialien, darunter eine 27-seitige PDF-Datei mit Originaldaten der Befragung, können hier unter dem Datum 2. März 2007 heruntergeladen werden.

Bernard Braun, 19.4.2007