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USA - Reformen


2015 waren 28,6 Millionen US-BürgerInnen trotz sinkender Tendenz ohne Krankenversicherungsschutz - so wenig wie nie zuvor. (24.5.16)
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2.310, 26 und 11 Seiten - Dokumente und Übersichten zum verabschiedeten Krankenversicherungsreformgesetz der USA. (25.3.10)
Der US-"Gesundheitsgipfel" zum Nachlesen. (28.2.10)
"King Anderson"-, "Hill-Burton"- oder "Wagner-Murray-Dingell"-Bill oder Gibt es eine Geschichte der Gesundheitsreformen der USA ? (14.1.10)
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gesundheitsreformgesetze des US-Repräsentantenhaus und Senats (5.1.10)
Wie weit verfehlen US-Repräsentantenhaus und -Senat im Moment das Reformziel Nr. 1: Das Ende der Nicht-Krankenversicherten? (7.12.09)
Was kostet die US-Gesundheitsreform? Aktuelle Daten des "Congressional Budget Office" zu einer noch länger aktuellen Reformdebatte (4.12.09)
US-Gesundheitsreform zwischen 49 und 1990 Seiten - Quellen zum Gesetzgebungsprozess (11.11.09)
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SCHIP: Hoffnung für Kinder ohne Krankenversicherung oder trojanisches Pferd der Staats-Übernahme des Gesundheitsmarkts? (6.8.2007)
"Health08.org" - Eine Informationsquelle über die Rolle der Gesundheitsreformen im US-Präsidentschaftswahlkampf. (20.7.2007)
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SCHIP: Hoffnung für Kinder ohne Krankenversicherung oder trojanisches Pferd der Staats-Übernahme des Gesundheitsmarkts?

Artikel 0835 Wenn sich die Demokraten im US-Kongress und -Senat zusammen mit der Arzneimittel-Herstellerorganisation "The Pharmaceutical Research and Manufacturers of America" und mehreren linksliberalen BürgerInnenorganisationen sowie einer Reihe republikanischer Volksvertreter samt dem kalifornischen Gouverneur Schwarzenegger gegen Präsident Bush wenden und sich gegen einen von ihm gestützten Gesetzesvorschlag durchsetzen, geht es nicht um irgendeine Bagatellangelegenheit.

Am 2. August verabschiedete der Senat mit 68 gegen 31 Stimmen ein Gesetz, das dem Weißen Haus zu tief in die föderale Gesundheitsversorgung eingreift und für die Mehrheitsgruppe für Millionen von Kindern Hoffnung auf eine gesündere Zukunft vermittelt: Eine deutliche Verbesserung der Finanzierung des seit rund 10 Jahren existierenden "State Children’s Health Insurance Program (SCHIP)" um zusätzlich 35 Milliarden US-$ in den nächsten fünf Jahren auf einen Gesamtbetrag von 50 Mrd. US-$. Der Regierungsvorschlag umfasste insgesamt 5 Mrd. US-$ pro Jahr. Sollte Präsident Bush sein Veto einlegen, wird die insgesamt prekäre Absicherung von Kindern im US-Gesundheitssystem eines der großen Themen im Präsidentschaftswahlkampf 2008 werden.

Wer mehr über die Unter- und Nichtversicherung von Kindern und Jugendlichen, den durch SCHIP heute für 6 Millionen Kinder gebotenen Krankheitsversicherungsschutz, die zusätzlich im ebenfalls staatlichen Versicherungsprogramm Medicaid versicherten 28 Millionen Kinder und die Gründe erfahren will, warum trotz dieser Programme mindestens 9 Millionen Kinder in den USA unversichert bleiben, kann dies jetzt über eine spezielle Website der "Kaiser Family Foundation (KFF)" machen. Dies gilt auch für diejenigen, die mehr über die politische Debatte pro und contra SCHIP erfahren wollen.

Unter dem Titel "Foundation Resources on the State Children’s Health Insurance Program and the Debate on Its Reauthorization" stellt die liberale Stiftung ständig aktualisierte "fact sheets, Reports and testimony" u.a. zu folgenden Themen zusammen:
• Einen historischen Überblick zu SCHIP mit einer "interactive timeline",
• Daten über "Enrolling Uninsured Low-income Children in Medicaid and SCHIP",
• "Impacts of Medicaid and SCHIP on Low-income children’s Health",
• "Characteristics of the Uninsured: Who is Eligible for Public Coverage and who needs help affording Coverage?",
• "Health Coverage for Low-income Parents" und
• einer Reihe von politischen Webcasts.

Wer schon mal auf dieser Seite ist, kann auch die weiteren informativen Informationsangebote der KFF nutzen.

Hier kommt man auf die SCHIP-Website der Kaiser Family Foundation.

Bernard Braun, 6.8.2007