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Prävention
Betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz


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Was kosten 50 Jahre Abstand zwischen Wissen und Handeln? Bei Asbest bis zu 26.000 Menschenleben! (1.2.15)
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Prävention von Burnout: Interventionen sind erfolgreich, wirken aber zeitlich nur begrenzt (5.4.10)
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Unterschätzte Risiken und überschätzte Wirksamkeit präventiver Maßnahmen im Arbeitsschutz - Das Beispiel Lärm (28.7.09)
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Ambivalent: Nachtschichtarbeit als mögliche Ursache von Brustkrebs bei Krankenschwestern und Flugbegleitern in Dänemark anerkannt! (29.3.09)
Erhöht die Existenz von Gewerkschaften das Niveau des Gesundheits- und Arbeitsschutzes und die gesellschaftliche Wohlfahrt? (12.2.09)
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Arbeitsunfähigkeitstage: Risikomarker von späterer Erwerbsunfähigkeit- oder Behinderungsrente (9.6.2008)
Wie ungesund können Arbeitsplätze im Gesundheitswesen sein? Beispiel Bildschirmarbeitsplätze an Großgeräten im Krankenhaus (20.5.2008)
Ist gesundes Sitzen kaufbar? Bedeutung des dynamischen Sitzens zur Prävention von Muskel- und Wirbelsäulenproblemen überschätzt! (13.4.2008)
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USA: Längere Arbeitszeiten und Überstunden als Unfall- und Erkrankungsrisiko (12.9.2005)

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Früherkennung, Screening

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USA: Längere Arbeitszeiten und Überstunden als Unfall- und Erkrankungsrisiko

Artikel 0122 Eine im Zeitraum von 1987 bis 2000 von US-amerikanischen Arbeitswissenschaftlern durchgeführte Analyse der Antworten zur Arbeitssituation und den berufsbedingten Verletzungen und Krankheiten von fast 11 000 US-Amerikanern im Rahmen des jährlichen National Longitudinal Survey of Youth identifizierte einen deutlichen Zusammenhang langer Arbeitszeiten mit einem höheren Risiko für Krankheiten und Unfällen.
In der Fachzeitschrift Occupational and Environmental Medicine (2005; 62: 588-97 und 585) kommen A. Dembe vom Center for Health Policy and Research an der Medical School der University of Massachusetts und seine Kollegen nach der Adjustierung von Alter, Geschlecht, Berufsrichtung und Überstundenkontingent zu dem Schluss, dass 61 Prozent der länger arbeitenden Befragten ein größeres Risiko für eine berufsbedingte Erkrankung oder Verletzung hatten, als Personen, die keine Überstunden erbringen mussten. Mit Zunahme der Überstunden stieg auch das Risiko für eine Erkrankung oder Verletzung. Bei einer 60-Stunden-Woche war das Risiko im Vergleich mit weniger arbeitenden Personen um 23 Prozent gesteigert; ein Arbeitstag von mehr als zwölf Stunden war assoziiert mit einem um 37 Prozent erhöhten Verletzungs- oder Erkrankungsrisiko. Da weder die konkrete berufliche Tätigkeit noch straffe Arbeitsabläufe eine zentrale Ursache der höheren Krankheitsrisiken darstellte, unterstützen diese Ergebnisse die Theorie, dass lange Arbeitszeiten indirekt durch damit einhergehende Müdigkeit und Stress Unfälle verursachen. Dembe et al. sprechen sich für eine Verkürzung der Arbeitszeit aus und plädieren gegen die in den USA zulässige Möglichkeit, zusätzlich zur normalen Arbeitszeit bis zu einem Drittel Überstunden zu fordern oder zu leisten.

Hier gibt es ein Abstract der Arbeitszeitstudie

Bernard Braun, 12.9.2005