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Patienten
Arztberuf, ärztl. Aus- und Fortbildung


Universitäre Medizinerausbildung in Deutschland: Exzellenz statt Bedarfsgerechtigkeit (6.4.15)
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Dramatische Wissenslücken: Ärzte und Früherkennung (13.3.12)
Wie und warum Ärzte in Experimenten Tausenden von Menschen bewusst "vor allem schaden": Der Fall Guatemala (7.3.12)
USA: Qualität von Krankenhaus-Entlassberichten unterscheidet sich je nach Arbeitsbelastung der Ärzte erheblich (15.2.12)
"Liar, Liar, Pants on Fire!" (Journal Watch vom 10.2. 2012) oder: Wie gehen ÄrztInnen gegenüber PatientInnen mit der Wahrheit um? (11.2.12)
Ethisches für Ärzte und Nichtärzte in den USA und anderswo: 6. Ausgabe des "Ethics Manual" des "American College of Physicians" (3.1.12)
Friede auf Erden und im OP oder Orthopäden sind nicht ganz so stark wie ein Ochse und auch nicht nur halb so gescheit ! (16.12.11)
Merkantilisierung ärztlichen Handelns in USA und Deutschland: Bevorzugung gut zahlender Patienten - Aussperrung zum Quartalsende (26.10.11)
Wenn Deutschland die Ärzte ausgehen, dann bestimmt nicht durch Abwanderung! Daten zum In- und Outflow im Gesundheitswesen (21.10.11)
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Ärzte mit Erfahrung in wissenschaftlichen Studien behandeln nicht schlechter als ihre Kollegen ohne! Ob aber besser ist ungewiss. (16.4.11)
Wie das Bundesverfassungsgericht das Grundrecht auf freie Berufsausübung über das Patientenrecht auf fachliche Behandlung erhebt. (26.3.11)
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Wozu diente die Altersgrenze für Vertrags(zahn)ärzte und warum ist ein EuGH-Urteil zu einem alten SGB V-Paragraphen interessant? (19.1.10)
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Hausärztliche und ambulante Versorgung

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Ethisches für Ärzte und Nichtärzte in den USA und anderswo: 6. Ausgabe des "Ethics Manual" des "American College of Physicians"

Artikel 2056 Wer sich für das Niveau, die Aktualität und die Form der Darstellung und Kommunikation über die Ethik medizinischen oder ärztlichen Verhaltens außerhalb Deutschlands oder auch als Alternative zum in Deutschland etablierten Ethik-System interessiert, kann sein Interesse am Beispiel des gerade zum sechsten Mal seit 1984 überarbeitet veröffentlichten "Ethics Manual" des "American College of Physicians" ausführlich befriedigen.

Während die "Zentrale Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten" bzw. die "Zentrale Ethikkommission" der Bundesärztekammer sich auf die Erarbeitung von aktuell 16, inhaltlich eigenständigen Stellungnahmen konzentrierte, versucht das US-Handbuch die Fülle der ethisch relevanten Fragen und Herausforderungen für Ärzte programmatisch in einem so leserfreundlich wie möglich gemachten Dokument zu klären. "Leserfreundlich" beginnt dabei beim Umfang, der mit 32 Seiten genauso groß ist wie allein die "Stellungnahme der Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten (Zentrale Ethikkommission) bei der Bundesärztekammer zur Priorisierung medizinischer Leistungen im System der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) - Langfassung aus dem Jahr 2007".

Die Liste der in der 2012-Ausgabe des US-Handbuchs neu oder ausführlicher behandelten Themen reicht von "Treatment without interpersonal contact", "Confidentiality and electronic health records", "Social media and online professionalism", "Surrogate decision making and end-of-life care", "pay-for-performance and professionalism", "Physician-industry relations" bis zu den zu beachtenden Standards von "Scientific publication" und den zu vermeidenden Interessenkonflikten von "Sponsored research".

Wer sich nicht also nur über die Arzt-Ethik-Standards in den USA informieren, sondern auch Anregungen für mögliche Inhalte und Formen der Sicherung ethischen Handelns von Ärzten hierzulande sammeln will, kann dies auf den kostenlos erhältlichen 32 Seiten des "American College of Physicians Ethics Manual. Sixth Edition" von Lois Snyder, JD et al. (Annals of Internal Medicine. 2012; vol. 156; Part 2: 73-104) beginnen.

Bernard Braun, 3.1.12