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"Ulm ist die gesündeste deutsche Stadt" - Oder: Welch schöne Spielerei mit Statistik möglich ist

Artikel 0879 Claudia Diederichs, Ärztin und Dozentin an der Medizinischen Hochschule Hannover, hat im Auftrag der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) und der Zeitschrift "Healthy Living" einen Gesundheitsatlas erstellt, in dem 81 deutsche Großstädte nach ihrem "Gesundheitswert" eingestuft werden. Dutzende statistischer Indikatoren wurden dazu verwendet, die Sonnenscheindauer in der Stadt und die Altersstruktur, die Lebenserwartung der Einwohner und die Zahl ihrer Theaterbesuche, die Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung, die Zahl der Sozialhilfeempfänger und Arbeitslosen. Sieben unterschiedliche Rubriken wurden zur Bewertung verwendet, für die jeweils eine große Zahl einzelner Indikatoren herangezogen wurde: Gesundheitszustand, Umwelt, Wohnen und Erholung, medizinische und soziale Versorgung, soziale und wirtschaftliche Lage, Klima, Freizeit und Beziehungen, Altersstruktur.

Herausgekommen ist dann wieder einmal das schon aus Arbeitsmarktstatistiken und PISA-Tests hinlänglich bekannte Nord-Süd-Gefälle. Ulm rangiert auf der Hitliste der gesündesten deutschen Städte ganz vorne auf Rang 1, dicht gefolgt von Erlangen und Heidelberg. Ganz am Schluss rangiert die Stadt Herne. Aber der Kohlenpott schneidet insgesamt mehr als schlecht ab. Auf den Plätzen 71-81, also ganz weit unten bei den kränkesten deutschen Gemeinden liegen gleich sieben Ruhrgebiets-Städte.

Für die verwendeten sieben Rubriken gibt es unterschiedliche Gewichtungsfaktoren, so wie bei der Stiftung Warentest die technische Ausstattung eines Elektroherds anders gewichtet wird als die Sicherheit oder der Service. Das Klima geht im Städtetest nur mit 4,35% in die Berechnungen ein, Freizeitbedingungen mit 10,14% schon etwas mehr. Am meisten schlagen jedoch die soziale und wirtschaftliche Lage mit 36,23 % zu Buche, also Abiturientenquote und Weiterbildungsmöglichkeiten, Einkommensstruktur und Sozialhilfeempfänger. Leider erfährt man nirgends, wie diese hochgenauen Prozentwerte zustande gekommen sind, auch wenn man seine Vermutungen hat über zugrunde liegende statistische Regressionsanalysen.

Aber irgendwie hat tatsächlich alles, was hier an statistischen Indikatoren versammelt wurde, schon mit Gesundheit zu tun. Denn viel Feinstaub ist ebenso wenig gesund wie fehlende Arbeitsplätze oder zu wenig Ärzte und Klinikbetten. Andererseits tauchen dann auch wieder Fragen auf: Warum wird die Zahl der Theaterbesuche als besonders gesund bewertet und nicht die Besuche von Trab- und Galopprennbahnen? Warum ist die Zahl der Sonnenscheinstunden so besonders gesund - liest man in letzter Zeit nicht immer wieder über Hautkrebsrisiken?

Doch das sind Detailaspekte in Anbetracht der Kardinalfrage: Was ist denn bitteschön eine "gesunde Stadt"? Eine, die lebendig und laut und vital ist, oder eine, die Pop-Konzerte nach 22 Uhr wegen der Lärmbelästigung von Anwohnern verbietet? Eine, die ihre Asylanten, Obdachlosen und Junkies in der City betreut oder sie (hygienisch begründet) in menschenleere Außenquartiere verbannt? Eine, die "Lebensqualität" insbesondere in Schrebergärten und Naherholungsgebieten sieht, oder eine, die voll auf Wirtschaftsförderung und Industrialisierung setzt, das Gesundheitsrisiko "Arbeitslosigkeit" gravierender einschätzt als die Folgen von Flugzeug- und Autolärm, von Industrieabgasen und Wald-Zerstörung? Die Antwort wird je nach politischem Standort, nach Lebensalter und Familienstand, nach kulturellen und sozialen Interessenprioritäten sehr unterschiedlich ausfallen. Und auch wenn der politisch "vernünftige" Kompromiss als Konflikt-Lösung zitiert wird, ändert dies nichts daran, dass "die" Stadtbewohner äußerst divergente Ansprüche im Hinblick auf Lebensqualität, sehr diskrepante Kriterien für gesundheitsförderliche Wohn- und Freizeitbedingungen haben. Im Städte-Ranking von Claudia Diederichs wird alles ein bisschen berücksichtigt und nebeneinandergestellt, mit Gewichtungsfaktoren, die im Dunkeln bleiben.

Noch problematischer ist jedoch, dass der "Gesundheitswert" einer Stadt völlig undiskutiert bleibt. Ist das politische Bemühen einer Kommune gemeint, ihren Einwohnern gesundheitsförderliche Lebensbedingungen zu schaffen? Dann sind hier Kriterien wie Temperatur und Sonnenscheinstunden, aber auch die Altersstruktur und Lebenserwartung fehl am Platz. Und wann sind die Bürger einer Stadt besonders gesund? Wenn sie eine hohe Lebenserwartung haben, seltener chronisch erkranken, besonders glücklich und mit dem Leben zufrieden sind, ein hohes Einkommen oder Bildungsniveau aufweisen, seltener zum Arzt gehen? All dies sind keineswegs neue Fragen, sie wurden in der Vergangenheit schon häufig diskutiert, auch im Rahmen der "Gesunde-Städte-Initiativen", die dann aufzeigten, wie kontrovers unterschiedliche politische Maßnahmen zur Gesundheitsförderung bewertet werden. Die neue Flughafen-Startbahn schafft Arbeitsplätze (Arbeitslosigkeit ist ein hohes Erkrankungsrisiko), aber bringt auch massive Lärmbelästigungen mit sich.

Leider bietet das Städte-Ranking nicht einen einzigen Satz, um diese Diskussion zu beleben, sondern bietet nur ein buntes Statistik-Potpourri, das Ulmer Kommunal-Politiker jubeln lässt und ihre Herner Kollegen missmutig macht. Dass eine Zeitschrift wie "Healthy Living" damit ihren Bekanntheitsgrad steigern möchte, kann man akzeptieren. Dass eine große Angestellten-Krankenkassen sich hier ohne jeden Kommentar und Einmischung beteiligt, wirft Fragen auf.

• Hier ist eine kurze Pressemitteilung der DAK: Erster Gesundheits-Atlas für Deutschland: Ulm erhält HEALTHY LIVING-PREIS "Gesündeste Stadt 2007"
• Die Übersichtskarte der Städte in der Zeitschrift "Healthy Living"
Die kompletten Ergebnisse der Städte-Bewertung als PDF-Datei
Die wissenschaftliche Basis für das große Städte-Ranking
• Ein kritischer Kommentar von Prof. Johannes Haerting, Direktor des Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Professor Haerting übt Kritik am "Gesundheitsatlas"

Gerd Marstedt, 28.8.2007